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Christologie

von Ruhstorfer, Karlheinz Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Die Geschichte von Jesus ist eine stete Quelle der Inspiration, denn nie wurde vom Menschen höher gedacht als im christologischen Kontext. Diese aktuelle wissenschaftliche Auseinandersetzung behandelt die messianischen Erwartungen im Alten Testament, die Lehre und das Leben des Juden Jesus sowie die Geschichte und aktuelle Theoriebildung der Christologie.
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Details
ISBN 9783825249427
UTB-Titelnummer 4942
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 391 S., 2 Abb.
Inhalt
Einleitung 11
(Karlheinz Ruhstorfer)
I. Messianische Erwartungen im Alten Testament 15
(Oliver Dyma)
Einleitung 15
1. Hermeneutische Hinführung 15
2. Der König als Gesalbter 19
2.1 Saul als Gesalbter 21
2.2 Einblicke in die Königsideologie – die Königspsalmen 23
2.2.1 Psalm 72 24
2.2.2 Psalm 2 26
2.2.3 Psalm 110 27
2.2.4 Psalm 45 28
2.3 Der ewige Bestand der davidischen Dynastie – 2Sam 7 29
2.4 Hat Gott seinen Bund mit David aufgekündigt? – Psalm 89 30
2.5 Das Hirtenbild für den König wie für Gott 32
3. Entwicklungen der Herrschererwartungen 34
3.1 Der persische König Kyros als Gesalbter – das Kyros-Orakel 35
3.2 Frühnachexilische Hoffnungen im Haggai- und Sacharjabuch 37
3.3 Ein Friedensherrscher – Erwartungen in den späten Teilen des Sacharjabuches 38
3.4 Entwicklungen von Herrschererwartungen – das „messianische Triptychon“ im Jesajabuch 40
3.4.1 Ankündigung des Immanuel – Jes 7,14 40
3.4.2 Geburt des Friedensfürsten – Jes 9,5 42
3.4.3 Ein Spross aus dem Baumstumpf Isais – Jes 11 43
3.4.4 Das Triptychon 45
3.5 Ein Herrscher aus Bethlehem – Mi 5,1–4 46
4. David als identitätsstiftende Figur 47
4.1 Die messianische Redaktion des Psalters – Ps *2–89 47
4.2 Die Chronikbücher 48
5. Die Herrschaft des Menschengleichen – Dan 7 49
6. „Musste der Messias nicht all dies erleiden?“ (Lk 24,26) –weitere Deutungsangebote 53
6.1 Das vierte Lied vom Knecht JHWHs – Jes 53 54
6.2 Kultisch geprägte Vorstellungen 56
6.3 Personifizierte Weisheit 57
7. Nachalttestamentliche Entwicklungen 58
7.1 Der Menschensohn in den Bilderreden des Äthiopischen Henochbuches und in 4Esra 58
7.2 Messiasvorstellungen in Qumran 59
7.3 Die Messiaserwartung in den Psalmen Salomos 60
8. Rekapitulation 61
Literatur 63
II. Von der Verkündigung Jesu zum verkündigten Christus 69
(Stefan Schreiber)
1. Anfänge und Grundlegung – die ältesten Überlieferungen 70
1.1 Der historische Rahmen 70
1.2 Formeln und Traditionen 71
1.2.1 Die grundlegende Überzeugung: Gott erweckte Jesus 72
1.2.2 Jesus als Herrscher der Endzeit 73
1.3 Titel und christologische Modelle 75
1.3.1 Christus 76
1.3.2 Sohn Gottes 77
1.3.3 Menschensohn 79
1.3.4 Kyrios 80
1.4 Ergebnis 80
2. Rückblick – der Anspruch des historischen Jesus 81
2.1 Im Zentrum der Verkündigung Jesu: Gottes Königsherrschaft 82
2.2 Stellte sich Jesus als Messias dar? 84
2.3 Der Anspruch Jesu: Bote und Bevollmächtigter der Gottesherrschaft 86
2.4 Übergang und Neudeutung – Ansätze einer „Christologie“ nach Ostern 89
3. Entfaltungen – Stationen neutestamentlicher Christologie 91
3.1 Die endzeitliche Herrschaft des erhöhten Christus als Basis 91
3.2 Paulus 92
3.2.1 Sterben und Erweckung Christi als Zuwendung Gottes 92
3.2.2 Der Tod Jesu als Heilsereignis 93
3.2.3 Der Tod Jesu als Entmachtung der Sünde 96
3.2.4 Das Kreuz als neuer Maßstab 97
3.2.5 Erweckung, Erhöhung und Kommen des Christus 98
3.2.6 Sendung und Präexistenz – die Herkunft Jesu von Gott 99
3.2.7 Divine Christology? 100
3.3 Die deuteropaulinischen Briefe 102
3.4 Katholische Briefe 105
3.5 Hebräerbrief 106
3.5.1 Gottes Wort als Ermächtigung des Sohnes 106
3.5.2 Der himmlische Hohepriester als Zugang zu Gott 108
3.5.3 Das einmalige Opfer des Hohepriesters Jesus 109
3.6 Synoptische Evangelien und Apostelgeschichte 110
3.6.1 Erzählungen über Jesus 110
3.6.2 Das Markusevangelium 111
3.6.3 Das Matthäusevangelium 115
3.6.4 Lukasevangelium und Apostelgeschichte 118
3.7 Johannesevangelium und Johannesbriefe 122
3.7.1 Die Logos-Christologie im Prolog Joh 1,1–18 122
3.7.2 Der „göttliche“ Logos und der eine Gott Israels 124
3.7.3 Jesus als König, Lamm Gottes und erhöhter Menschensohn 126
3.7.4 Jesus als Offenbarer und Offenbarung 128
3.7.5 Lebenshingabe für die Freunde aus Liebe 130
3.7.6 Bleibende Präsenz Jesu 131
3.7.7 Narrative Christologie: Das Leben Jesu als Spiegel Gottes 131
3.8 Die Offenbarung des Johannes 132
4. Rückblick und Entwicklung 136
Literatur 138
III. Christologie im antiken Christentum 141
(Roland Kany)
1. Antike Christologie und ihre Kritiker 141
1.1 Ein anti-christologischer Affekt 141
1.2 Bibel versus Metaphysik? 146
1.3 Die Vielfalt antiker Perspektiven auf Christus 149
2. Christologische Konzeptionen des zweiten und dritten Jahrhunderts 154
2.1 Frühe Christologien unter Rückgriff auf jüdische und pagane Modelle göttlicher und gottbegnadeter Instanzen 155
2.2 Gnostische Christologien, Logos-Christologien, Monarchianismus 158
3. Von Origenes zur Phase der Streitigkeiten des vierten Jahrhunderts 167
3.1 Zur Christologie des Origenes und des übrigen dritten Jahrhunderts 167
3.2 Christologie bei Arius und im Konzil von Nizäa 325 170
3.3 Einige Entwicklungen in der weiteren christologischen Diskussion des vierten Jahrhunderts 173
4. Der Streit zwischen Kyrill und Nestorius bis zum Konzil von Ephesus 431 181
4.1 Der Streit zwischen Nestorius und Kyrill 181
4.2 Das Konzil von Ephesus 431 188
4.3 Der Abschluß des Konzils von Ephesus in der Unionsformel von 433 192
5. Das Konzil von Chalcedon 451 und seine unmittelbare Vorgeschichte 194
5.1 Die Phase vor dem Konzil von Chalcedon 194
5.2 Das Konzil von Chalcedon 198
6. Christologische Debatten nach Chalkedon 204
Literatur 210
IV. Von der Geschichte der Christologie zur Christologie der Geschichte 215
(Karlheinz Ruhstorfer)
1. Die onto-theo-logische Christologie 219
1.1 Die Entwicklung im Mittelalter 219
1.1.1 Anselm von Canterbury 219
1.1.2 Thomas von Aquin 222
1.1.3 Das Spätmittelalter oder das Werden der Neuzeit 233
1.2 Der Umbruch im 16. Jahrhundert 237
1.2.1 Martin Luther 237
1.2.2 Ignatius von Loyola 242
1.2.3 Johannes Calvin 244
1.3 Jesus Christus und der Geist der Freiheit 247
1.3.1 Die Aufklärung 248
1.3.2 Immanuel Kant 259
1.3.3 Friedrich Schleiermacher 268
1.3.4 Georg Wilhelm Friedrich Hegel 272
2. Die bio-anthropo-logische Christologie der Moderne 281
2.1 Strauß, Feuerbach, Kierkegaard als Aufbruch in die moderne Deutung Jesu 281
2.1.1 David Friedrich Strauß – „Das Leben Jesu kritisch betrachtet“ 281
2.1.2 Feuerbach – die anthropologische Wende 285
2.1.3 Kierkegaard – antispekulative Christologie 287
2.2 Marx, Nietzsche, Heidegger als antichristliche Christologie 290
2.3 Wege moderner protestantischer Christologie 296
2.3.1 Ernst Troeltsch und die liberale Modernität 296
2.3.2 Karl Barth als moderne Neo-Orthodoxie 300
2.3.3 Paul Tillich 306
2.3.4 Spätmoderne Entwicklungen in der protestantischen Theologie 311
2.4 Schlaglichter auf die moderne katholische Christologie 317
2.4.1 Karl Rahner 319
2.4.2 Hans Urs von Balthasar 324
2.4.3 Die weitere Entwicklung 329
3. Die tele-semeio-logische Christologie der Postmoderne 332
3.1 Die dekonstruktive Spur der Christologie in der postmodernen Philosophie 335
3.1.1 Michael Foucault 335
3.1.2 Jacques Derrida 338
3.2 Kontextuelle Christologien am Rande der Postmoderne 344
3.2.1 Jesus als Symbol Gottes (Roger Haight) 344
3.2.2 Die Christologie nach Auschwitz 349
3.2.3 Die Christologie der Armen (Gustavo Gutiérrez, Jon Sobrino) 351
3.2.4 Die interreligiöse Dimension 353
3.2.5 Die interkulturelle Christologie 358
3.2.6 Die feministische Christologie 362
3.3 Die dritte Rückfrage und darüber hinaus …. 364
4. Christologie der Geschichte 369
Literatur 370
Register 379
Die Autorinnen und Autoren 391
Autoreninfo

Ruhstorfer, Karlheinz

Professor Karlheinz Ruhstorfer ist Professor für Dogmatik an der Universität Freiburg.

Weitere Titel von Ruhstorfer, Karlheinz

Leserbewertungen

Bewertungen

Ein Standardwerk der Dogmatik

Bewertung

Kundenmeinung von Mehrshad Jofreh

Das Buch „Christologie“, das von Herr Dr. Ruhstorfer herausgegeben wurde, hat Potenzial ein Standwerk zu werden und Studenten der Theologie, egal ob evangelisch oder katholisch, zu helfen sich mit der Disziplin der Christologie besser auseinander setzen zu können.
Dies möchte ich genauer erklären und auch einen persönlichen Vergleich zum Werk „Christologie“ von Herr Dr. Nitsche, ebenfalls im Verlagsverbund UTB erschienen, ziehen.

Bereits beim Cover ist durch das Kürzel „(Hg.)“ nach den Autorennamen ersichtlich, dass Herausgeber dieses Buch das Thema der Christologie auf mehreren Ebenen behandeln möchte, dies zeigt sich auch am Inhaltsverzeichnis. Der rote Faden ist klar erkennbar. Es ist interdisziplinär aufgebaut und bietet so einen guten Überblick, es werden die Theologischen Bereiche Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte und Dogmatik behandelt.
Hier könnte man für eine zweite Auflage vielleicht noch die Praktische Theologie im Hinblick auf die Religionspädagogik und Liturgie hinzufügen, da der Religionsunterricht und die Gemeindearbeit eine stärkere Rolle im Studium der Theologie einnimmt und die Entwicklung des Gottesdienstes sehr viel mit der Vorstellung des Jesu Christus als Messias zu tun hat.

Hierbei wird der Unterschied zum Buch „Christologie“ von Nitsche deutlich. Herr Dr. Nitsche beschreibt in seinem Buch lediglich die Sicht der Dogmatik, das aber viel ausführlicher und detaillierter. Das Buch das von Herr Dr. Ruhstorfer herausgegeben worden ist, betrachtet die Christologie aus ihrer Entstehung und geht auf wichtige Themen ein, so dass für Einsteiger Ideal geeignet ist um einen Überblick zu bekommen und sich mit weiteren Werken der Christologie beschäftigen zu können.

Das Buch ist insgesamt sehr flüssig und stimmig geschrieben worden und ist auch sehr verständlich, obwohl das Thema nicht das einfachste ist. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein gutes Einsteigerwerk und daher auch ein Standardwerk, um einen gelungen Erstkontakt mit der Materie Christologie zu bekommen. Daher eine klare Kaufempfehlung.

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