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Gender - Sprache - Stereotype

Geschlechtersensibilität in Alltag und Unterricht

von Elsen, Hilke Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik;

Sprache wirkt sich auf das Denken und Handeln aus und transportiert Rollenbilder.

Der Band erläutert die vielfältigen Ursachen von Geschlechterstereotypen und zeigt Möglichkeiten auf, im Alltag, in verschiedenen Lehr- und Lernsituationen oder bei der Beurteilung von Kindern gendersensibel zu agieren, um aktiv Chancengleichheit für alle Kinder herzustellen. Der Fokus liegt dabei auf dem Einfluss der Sprache: Sie behandelt die Geschlechter nicht gleich, sondern vermittelt und zementiert Geschlechterstereotype. Unser Sprachgebrauch beeinflusst unser Denken, unsere Wahrnehmung und damit unser Handeln. Lehrkräfte und Betreuungspersonen finden in diesem Band Anregungen, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden und in Kita, Schule oder Universität einen gendersensiblen Umgang miteinander zu praktizieren.
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Details
ISBN 9783825253028
UTB-Titelnummer 5302
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Narr Francke Attempto
Umfang 250 S.
Inhalt
Inhalt 7
Vorwort 13
Dank 15
1. Einleitung 17
1.1 Einige Fakten 17
1.2 Verhalten von Frauen und Männern 21
1.3 Begriffe 24
1.4 Leitgedanken 24
1.5 Aufbau 26
1.6 Zusammenfassung 27
1.7 Forschungsaufgaben 27
1.8 Literatur 28
2. Geschichte 29
2.1 Begriffe 29
2.2 Philosophische, kulturelle und gesellschaftspolitische Gesichtspunkte 30
2.3 Auseinandersetzungen mit dem Thema Frau und Sprache 34
2.4 Feministische Sprachkritik 38
2.5 Zusammenfassung 44
2.6 Literatur 45
3. Theorien 47
3.1 Anfänge 47
3.2 Defizit und Differenz – Feministische Linguistik 47
3.3 Diversität – Gender und doing gender 50
3.4 Dekonstruktion – undoing gender 53
3.5 Evolution, aber nicht Determiniertheit 54
3.6 Abgrenzungen 58
3.7 Zusammenfassung 59
3.8 Forschungsaufgaben 60
3.9 Literatur 61
4. Sprache und Denken 63
4.1 Die Sapir-Whorf-Hypothese 63
4.2 Sprache, Macht, Manipulation 65
4.3 Sprachliche Diskriminierung 69
4.4 Zusammenfassung 70
4.5 Literatur 70
5. Gender und Sprachsystem 73
5.1 Geschichte 73
5.2 Markierung 73
5.3 Probleme 74
5.3.1 Asymmetrien 74
5.3.2 Genus und Sexus als unabhängige Kategorien 78
5.4 Alternativen 80
5.5 Strategien des Widerstands 80
5.6 Zusammenfassung 82
5.7 Forschungsaufgaben 82
5.8 Literatur 83
6. Studien zum Einfluss von Sprache auf Denken und Handeln 85
6.1 Das Problem sprachlicher Asymmetrien 85
6.2 Experimente zur Interpretation asymmetrischer Sprache 86
6.2.1 Generisches Maskulinum im Deutschen 86
6.2.2 Generisches Maskulinum in anderen Sprachen 91
6.2.3 Erste Veränderungen und Ergebnisse 92
6.3 Interaktion mit außersprachlichen Faktoren 93
6.4 Auswirkungen 95
6.4.1 Folgen auf kognitiver Ebene 95
6.4.2 Folgen für Verhalten und Gesellschaft 97
6.5 Deaktivierung von falschen Zuordnungen 99
6.6 Zusammenfassung 99
6.7 Forschungsaufgaben 100
6.8 Literatur 101
7. Stereotype 103
7.1 Begriff 103
7.2 Beispiele 107
7.3 Wann treten Geschlechtsstereotype auf? 107
7.4 Wie entstehen Geschlechtsstereotype? 109
7.4.1 Die Rolle des Elternhauses 112
7.4.2 Die Rolle der Schule 113
7.4.3 Medien 114
7.5 Gefahren 114
7.5.1 Veränderte Wahrnehmungen und Erwartungen 114
7.5.2 Stereotypbedrohung 117
7.5.3 Welche Mechanismen liegen der Stereotypbedrohung zugrunde? 119
7.6 Abbau von Stereotypen 120
7.7 Zusammenfassung 121
7.8 Forschungsaufgaben 122
7.9 Literatur 123
8. Neurobiologie 125
8.1 Hormone 127
8.2 Gehirn 131
8.3 Kognition 135
8.4 Evolutionärer Ansatz 138
8.4.1 Spielverhalten 139
8.4.2 Partnerwahl 140
8.4.3 Dominanz und Empathie 140
8.5 Zusammenfassung 142
8.6 Forschungsaufgaben 143
8.7 Literatur 143
9. Linguistische Gesprächsforschung 145
9.1 Rolle der Interaktion 145
9.2 Gesprächsforschung 146
9.3 Gesprächsverhalten von Frauen und Männern 149
9.3.1 Erste Studien 149
9.3.2 Kritik 151
9.4 Fazit 160
9.5 Zusammenfassung 161
9.6 Forschungsaufgaben 162
9.7 Literatur 163
10. Genderentwicklung 165
10.1 Geschlechtsidentität 165
10.2 Sprachliche Unterschiede der Kinder 169
10.3 Verhalten der Erwachsenen 171
10.4 Sprachliche und stilistische Unterschiede der Erwachsenen 172
10.5 Der Einfluss der Erwartungshaltungen der Erwachsenen 175
10.6 Der Einfluss Gleichaltriger 177
10.7 Weitere Faktoren 177
10.8 Zusammenfassung 178
10.9 Forschungsaufgaben 179
10.10 Literatur 179
11. Medien 181
11.1 Wachsende Rolle der Massenmedien 181
11.2 Werbung 184
11.3 Fernsehen und Filme 187
11.4 Zeitung 189
11.4.1 Pronomina, Substantive, Kotext 189
11.4.2 Unklare Verwendung maskuliner Formen 192
11.5 Bilderbücher 195
11.6 Zusammenfassung 198
11.7 Forschungsaufgaben 198
11.8 Literatur 199
12. Schulbücher 201
12.1 Kritische Analysen: Sprachlehrwerke 202
12.2 Weitere Fächer: Naturwissenschaften 208
12.3 Analyseaspekte 210
12.4 Zusammenfassung 212
12.5 Forschungsaufgaben 213
12.6 Literatur 213
13. Unterricht 215
13.1 Die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer 215
13.2 Historischer Hintergrund 217
13.3 Verhalten im Gespräch 217
13.4 Verhalten im Unterricht 219
13.5 Entdramatisierung 223
13.6 Erste Schritte 225
13.7 Zusammenfassung 227
13.8 Forschungsaufgaben 228
13.9 Literatur 229
14. Vorschläge für den Unterricht 231
14.1 Sprache und Geschlecht als Unterrichtsthema 231
14.2 Verfahrensplan 232
14.3 Checklisten und Fragebögen 233
14.4 Beispiele für den Unterricht 234
14.4.1 Grundschule 235
14.4.2 Ab 5. Klassenstufe 236
14.4.3 Berufsschule 238
14.5 Forschungsaufgaben 239
14.6 Literatur 239
Literaturverzeichnis 241
Register 279
Autoreninfo

Elsen, Hilke

Elsen, Hilke

Prof. Dr. Hilke Elsen ist Professorin an der LMU München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Sprachvarietäten, Neologismen/Lexikologie, Wortbildung sowie Genderlinguistik.

Weitere Titel von Elsen, Hilke

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von P. Ernst

Die Autorin versteht es, das sehr komplexe Thema systematisch aufzuarbeiten. Im Vergleich zu anderen, ähnlichen Werken bleiben die einzelnen Themenblöcke klar und bauen aufeinander auf. So erreicht man am Ende einen Gesamtüberblick über das Fach. Die Autorin hat selbst wesentliche Beiträge zum Thema veröffentlicht und weiß, wovon sie schreibt. Die Analyse fangen mit Allgemeinem an, werden aber immer spezieller bis hin zu wesentlichen Detailproblemen, etwas im Kapitel 11. Medien. Die sprachliche Gestaltung spricht sehr an, und ein eigenes Thema mit Gedanken zu Unterricht, das das Gelernte auch gleich umsetzbar macht, sehe ich in einem Werk dieser Art zum ersten Mal.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von N. Franck

Hätte ich einen Wunsch frei, lautete er: Das Buch von Hilke Elsen wird zum Sachbuch des Monats gekürt.
Es ist hinlänglich bekannt: Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist gesetzlich festgeschrieben. Mädchen sind in der Schule meist besser als Jungs – und die haben als „große Jungs“ fast überall das Sagen, mehr Macht, Geld und Einfluss. Die patriarchalische Struktur unserer Gesellschaft ist selbst in die Sprache eingeschrieben. Männer first: Adam und Eva, Tristan und Isolde, aus Michael wird Michaela abgleitet, aus Peter Petra. Aus dem Arzt wird die Ärztin, aus der Hebamme niemals der Hebammer. Es gibt keinen Kindergärtner und keinen alten Jungferich. Und selbst das ist möglich: Wer seine Tage hat, der ist manchmal launisch.
Hilke Elsen geht der Frage nach, welche Möglichkeiten wir, vor allem Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Lehrende, haben, mehr Chancengleichheit zu schaffen – und welche Bedeutung in diesem Bemühen Sprache und sprachliche konstruierte und verfestige Stereotype haben.
Ihr Weg zu Antworten auf diese Frage ist mit Fakten gesättigt, die inzwischen umfangreiche Forschung wird zielbezogen ausgewertet (das Literaturverzeichnis von über dreißig Seiten bietet Lesestoff für Semester) und immer, eine große Stärke des Buchs, frei von akademischer Prosa verständlich argumentiert. Der Band schließt mit anregenden Vorschlägen für den Unterricht.
Gender – Sprache – Stereotypen sollte zumindest in allen pädagogischen Studiengängen Pflichtlektüre werden.

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