utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Gleichnisse

Theorie – Auslegung – Didaktik

von Erlemann, Kurt Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Das Standardwerk für den wissenschaftlichen Umgang mit biblischen Gleichnissen und Metaphern bietet einen Überblick über die Gleichnisforschung seit Jülicher, führt die Gleichnistheorie innovativ weiter und eröffnet so einen umfassenden Problemhorizont. Thesen und Begriffsklärungen erleichtern den Einstieg ins Thema.

Ein Leitfaden zur Auslegungsmethodik und Musterexegesen helfen bei der exegetischen Erschließung der Texte. Ein Abschnitt zur Theologie der Gleichnisse zeigt deren inhaltliche Reichhaltigkeit. Pädagogische und didaktischmethodische Impulse mit exemplarischen Unterrichtsskizzen runden das Konzept ab. Textboxen, Tabellen, Grafiken und ein ergiebiger Serviceteil machen das Lehrbuch zu einem wertvollen Begleiter für Studium und Unterrichtspraxis. �
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
29,90 €
1. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
23,99 €
1. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
35,90 €

Was ist der »Online-Zugang«?

ePUB **(verfügbar)
23,99 €
1. Aufl.
Dieses ePUB ist mit Adobe Digital Editions nutzbar z.B. auf Tolino oder Sony Readern - nicht auf dem Kindle.
Weitere Infos zu ePUBs.
Mit dem Kauf des ePUBs verzichten Sie auf das Widerrufsrecht für diesen Artikel.

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 7% Mehrwertsteuer
Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands. Details.

AGB / Widerrufsbelehrung
Details
ISBN 9783825254940
UTB-Titelnummer 5494
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 05.10.2020
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Narr Francke Attempto
Umfang 362 S., 6 Abb.
Inhalt
Inhalt
Vorwort
1 Einführung
1.1 Die Intention des Buches
1.2 Das Konzept des Buches
1.3 Einführende Thesen
1.4 Vergleichende Textformen
1.4.1 Parabel / Gleichnis / Parömie
1.4.2 Fabel / Mythos / Deklamation
1.4.3 Allegorie
1.4.4 Rhetorische Stilformen
1.5 Gleichnisspezifische Termini
1.5.1 Ausgangs-, Übergangs- und Erzählebene
1.5.2 Bild- bzw. Erzählebene und Deutungsebene
1.5.3 Bildspender und Bildempfänger
1.5.4 Tertium bzw. tertia comparationis
1.5.5 Pointe
1.5.6 Fiktionalität und Appellstruktur
1.5.7 Konterdetermination
1.5.8 Extravaganz
1.5.9 Transfersignale
1.5.10 Theologischer Bezugsrahmen (‚Sache‘)
1.5.11 Sprachgeschehen bzw. Sprachereignis
1.5.12 ‚Eigentliche‘ vs. ‚uneigentliche‘ Rede
2 Gleichnisforschung im Überblick
2.1 Der Ausgangspunkt: Adolf Jülicher
2.1.1 Ausgangspunkt: anti-allegorischer Affekt
2.1.2 Gleichnisdefinition und Auslegungsinteresse
2.1.3 Formkritik der Gleichnisse
2.1.4 Das bleibende Vermächtnis Jülichers
2.2 Zwischenschritte zur modernen Gleichnisforschung
2.2.1 Gleichnisse als frühjüdische Gattung
2.2.2 Die eschatologische Deutung
2.2.3 Die ‚metaphorische Wende
2.2.4 Kritik an der ‚metaphorischen Wende
2.2.5 Revision des Allegorie-Begriffs
2.2.6 Neuere Trends
2.3 Die aktuelle Diskussion
2.4 Auswertung: Leitende Fragestellungen und Alternativen
2.4.1 Ein einziger vs. mehrere Vergleichspunkte
2.4.2 Gleichnis vs. Allegorie
2.4.3 Rhetorischer vs. po(i)etischer Zweck
2.4.4 Kontextualität / Autorintention vs. ästhetische Autonomie / Leserzentriertheit
2.4.5 Theologische Inhalte vs. ‚Sprachereignis
2.4.6 Mündliche vs. schriftliche Gleichnisse
2.4.7 Auslegungsbedarf vs. -abstinenz
2.4.8 Reich Gottes vs. Vielfalt theologischer Inhalte
2.4.9 Gleichnistypen vs. ‚alles Parabel
2.4.10 Fazit: Der Erkenntnisgewinn aus hundert Jahren Gleichnisforschung
2.5 Aspekte einer weiterführenden Gleichnistheorie
2.5.1 Sprachliche und narrative Merkmale
2.5.2 Gleichnis und Allegorie / Metapher
2.5.3 Poetische Rhetorik, rhetorische Poetik
2.5.4 Wirkung und Sprachkraft
2.5.5 Grundlagen der Gleichnisauslegung
2.5.6 Der theologische Bezugsrahmen
2.5.7 Textpragmatik und Gleichnistypen
2.5.8 Das Proprium der Gleichnisse Jesu
2.5.9 Gleichnisdefinition
3 Schritte der Gleichnisauslegung
3.1 Ermittlung und erzählinterne Formulierung der Pointe
3.1.1 Erzählintern vs. theologisch formulierte Pointe
3.1.2 Methodisches Vorgehen
3.2 Ermittlung des Gleichnistyps
3.2.1 Identifikation als Gleichnis / Metapher
3.2.2 Bestimmung des Gleichnistyps
3.3 Decodierung von Metaphern und Bildfeldern
3.3.1 Polyvalenz und Dynamik
3.3.2 Innere Logik des Textes
3.3.3 Verstehens- und Erwartungshorizont
3.4 Ermittlung der Deutungsebene und theologische Formulierung der Pointe
3.4.1 Ermittlung des theologischen Bezugsrahmens
3.4.2 Theologische Formulierung der Pointe
4 Musterexegesen und Theologie
4.1 Naturgleichnisse
4.1.1 Die selbstwachsende Saat (Mk 4,26-29)
4.1.2 Die Vögel und die Lilien (Mt 6,25-32par.)
4.1.3 Die Geburtswehen (Mk 13,8par. Mt 24,8)
4.2 Weisheitsgleichnisse
4.2.1 Fasten auf der Hochzeit (Mk 2,18-20parr.)
4.2.2 Der Olivenbaum (Röm 11,17-24)
4.2.3 Das Testament (Hebr 9,15-17)
4.3 Alltagsgleichnisse
4.3.1 Der Hausbau (Mt 7,24-27par.)
4.3.2 Das verlorene Schaf (Mt 18,12-14par.)
4.3.3 Der Schalksknecht (Mt 18,23-35)
4.3.4 Die zehn Jungfrauen (Mt 25,1-13)
4.3.5 Die Witwe und der Richter (Lk 18,1-8)
4.4 Identitätsgleichnisse und -metaphern
4.4.1 Der gute Hirte (Joh 10,1-18)
4.4.2 Der Leib Christi (1 Kor 12,12-31)
4.4.3 Das Angeld der Erlösung (2 Kor 1,22 u. a.)
4.5 Ausblick: Die Theologie der Gleichnisse
4.5.1 Der theologische Aspekt
4.5.2 Der christologische Aspekt
4.5.3 Der pneumatologische Aspekt
4.5.4 Der kosmologische Aspekt
4.5.5 Der anthropologische Aspekt
4.5.6 Der ekklesiologische Aspekt
4.5.7 Der ethische Aspekt
4.5.8 Der soteriologische Aspekt
4.5.9 Der eschatologische Aspekt
4.5.10 Ergebnis: Keine einfache ‚Sache
5 Didaktische Impulse
5.1 Vorbemerkungen
5.2 Pädagogische Überlegungen
5.3 Von der Exegese zum Unterricht
5.4 Gleichnisauswahl und Curricula
5.4.1 Vorgaben der Kerncurricula
5.4.2 Einordnung der Mustergleichnisse
5.4.3 Ergebnis
5.5 Didaktische Möglichkeiten
5.5.1 Gleichnistheorie und Methoden
5.5.2 Textunabhängige Methoden
5.6 Musterbeispiele
5.6.1 GS (3./4. Klasse): Selbstwachsende Saat
5.6.2 Sek I (5.+6. Klasse): Der Schalksknecht
5.6.3 Sek I (5.+6. Klasse): Der Olivenbaum
5.6.4 Sek I (7.-10. Klasse): Die Vögel und Lilien
5.6.5 Sek II (10./11. Klasse): Der Leib Christi
5.6.6 Sek II (GK, LK): Der gute Hirte
5.6.7 Berufskolleg: Der Hausbau
Serviceteil
S 1 Abkürzungen
S 2 Glossar
S 3 Schlagwörter (in Auswahl)
S 4 Textstellen
Altes Testament
Alttestamentl. Apokryphen
Frühjüdische Schriften
Neues Testament
Ntl. Apokryphen
Sonstige Autoren
S 5 Übersicht: Gleichnistexte
S 5.1 Naturgleichnisse und Naturmetaphern
S 5.2 Weisheitsgleichnisse
S 5.3 Alltagsgleichnisse
S 5.4 Identitätsgleichnisse und –metaphern
S 6 Literatur
1. Primärliteratur
2. Sekundärliteratur
Pressestimmen

Zu diesem Titel liegen noch keine Rezensionen vor.

Autoreninfo

Erlemann, Kurt

Prof. Dr. Kurt Erlemann ist Inhaber des Lehrstuhls für Neues Testament und Geschichte der Alten Kirche an der Bergischen Universität Wuppertal.

Weitere Titel von Erlemann, Kurt

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Cramer

Das Buch bietet eine grundlegende Einführung in das Thema Gleichnisse. Neben der kompakten und informativen Darstellung der Geschichte der Gleichnisforschung von ihren Anfängen bis in die Gegenwart bietet das Buch ein hilfreiches methodisches Instrumentarium für die selbstständige Gleichnisauslegung. Darüber hinaus beinhaltet es exemplarische Exegesen und didaktische Entwürfe zu Gleichnissen, die den Theorie-Praxis-Transfer erleichtern. Das Buch ist sowohl für Studierende empfehlenswert als auch für ein erweitertes theologisch interessiertes Publikum aus den Bereichen der (Hoch)Schulen oder der kirchlichen Praxis.

Neues Standardwerk und Opus magnum

Bewertung

Kundenmeinung von Theologiestudent1319

Der Klappentext nimmt den Mund nicht zu voll, wenn er das Buch als „Standardwerk“ bezeichnet. Ich würde noch hinzufügen: Es ist auch das Opus magnum des Lehrstuhlinhabers für Neues Testament und die Geschichte der Alten Kirche.

Das Buch ist einerseits eine Neuauflage des 1999 erschienen UTB-Bandes „Gleichnisauslegung. Eine Lehr- und Arbeitsbuch“; andererseits wurde in diese Neuauflage 20 Jahre weiterführende Forschung eingearbeitet, sodass freilich auch ein ganz neues Buch entstanden ist, weswegen man es eben als Opus magnum bezeichnen kann, weil sich hier letztlich jahrzehntelange Forschung des Verfassers niederschlagen.

Der 2020 erschienene Band enthält viel: Zum einen ein Überblick über die Gleichnisforschung seit Jülicher samt Erwähnung neuerer Trends und der aktuellen Diskussion seit des 2007 von Ruben Zimmermann herausgegebenen ‚Gleichniskompendiums‘; die Zusammenfassung der ‚tagesaktuellen‘ Forschung erweist sich als besonders wertvoll, um einen Überblick über die verschiedenen Strömungen zu bekommen. Sodann bekommt man im Band einen eigenen gleichnistheoretischen Neuansatz vorgestellt – nur um einige Grundentscheidungen dieses Neuansatzes für Kenner kurz zu erwähnen: Für Allegorisierung, gegen ‚Sprachereignis‘(Jüngel), für eine Neueinteilung von Gleichnistypen, gegen die Rede einer ‚Sache‘ in Gleichnissen (Jülicher). Auch der folgende Satz fasst knapp den Ansatz des im Buch vorliegenden Entwurfs zusammen: „Die schriftlich fixierten Gleichnisse sind hermeneutisch authentische Modelle der Aktualisierung der Gleichnisbotschaft Jesu. In Konsequenz werden die Gleichnisse redaktionskritisch, das heißt als Teil eines antiken Kommunikationsgeschehens zwischen dem Evangelisten und seiner Zielgruppe, betrachtet.“ (S.20)

Weiterhin enthält der Band eine Einführung in die Gleichnismethode, Musterexegesen, einen Ausblick auf die Theologie der Gleichnisse sowie didaktische Impulse für verschiedene Schulstufen. Abgerundet wird mit einem ausführlichen ‚Serviceteil‘, der u.a. Glossar, Schlagwörter, Literatur und eine Übersicht über die Gleichnistexte enthält. Wie erwähnt, der Band enthält viel – und das auf nur 360 Seiten, was zeigt: Der Verfasser konzentriert sich auf das Nötigste, schreibt also nicht zu viel aber auch nicht zu wenig, sodass er in meinen Augen auch hervorragend fürs schnelle Nachschlagen konsultierbar ist. So kann man sagen: Das Buch, das der Verfasser als „Kombination aus Fach- und Lehrbuch“ (S.13) charakterisiert, ist gerade auch durch seine recht einfache Sprache für Jedermann geeignet – für Theologiestudierende (m.E. auch zur Examensvorbereitung), Religionslehrer*innen (v.a. wegen der didaktischen Impulse), Pfarrer*innen und alle anderen an Gleichnissen Interessierte.

2 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Gleichnisse"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Gleichnisse

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Gleichnisse
 
  Lade...