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Handbuch Kinderarmut

von Rahn, Peter ; Chassé, Karl August Fach: Soziologie; Pädagogik; Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Kinderarmut stellt Wissenschaft und Gesellschaft vor komplexe Herausforderungen

Auf das Phänomen der Kinderarmut gibt es keine einfachen Antworten - vielmehr bestehen vielfältige Theorien und Ansätze diverser Disziplinen.

Dieses Handbuch leistet daher eine differenzierte Darstellung von Gesellschaftsanalysen und Präventionsvorschlägen aus den Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaften, der Pädagogik, Sozialen Arbeit sowie Psychologie.

Die interdisziplinäre Ausrichtung lässt größere Zusammenhänge sichtbar und verständlich werden. Sie ermöglicht Lesenden, einen Überblick über ein weites Forschungsfeld zu gewinnen und sensibilisiert nachhaltig für die Problematik.
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Details
ISBN 9783825253561
UTB-Titelnummer 5356
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 05.10.2020
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 388 S.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Kinderarmut – Einleitende Überlegungen zu diesem Buch 9
Peter Rahn und Karl August Chassé
Themengebiet 1: Perspektiven auf Kinderarmut
Armutsverständnisse im Kontext von Kinderarmut 29
Susanne Gerull
Kinderarmut und das Konzept der Lebenslage 38
Karl August Chassé
Kinderarmut ist Familienarmut?! 47
Franz Neuberger und Maksim Hübenthal
Kinderarmut und Sozialisation 56
Sabine Walper und Julia Reim
Kinderarmut und Gesellschaft – sozialpolitische Herausforderungen 65
Jörg Reitzig
Kinderarmut: Historische Verhältnisbestimmungen 74
Rita Braches-Chyrek
Kinderarmut und Forschung 83
Nadine Seddig
Themengebiet 2: Facetten von Kinderarmut
Einmal arm, immer arm? 95
Sonja Fehr
Armutsmuster in der Kindheit 105
Silke Tophoven
Segregierte Quartiere und Kinderarmut 114
Katharina Knüttel und Volker Kersting
Kinderarmut im ländlichen Raum 124
Margit Stein und Daniela Steenkamp
Kinderarmut, Milieu und Bildung 134
Karl August Chassé und Peter Rahn
Bildungsarmut in Deutschland 143
Jacqueline Eidemann, Christian Palentien, Sebastian Wachs, Lara-Joy Rensen
Familienarmut, Kinderarmut und digitale Medien 152
Nadia Kutscher
Ethnisierung der Kinderarmut? Entwicklungen relativer Armut von Kindern mit Migrationshintergrund 161
Carolin Butterwegge
Kinderarmut und Geschlecht 170
Alexandra Klein und Jann Schweitzer
Wie geht‘s den Kindern? – Gesundheitliche Teilhabe in der Kindheit 178
Antje Richter-Kornweitz
Kinderarmut und die Perspektive der Kinder 188
Peter Rahn
Themengebiet 3: institutionalisierte Praxen
Peers – die Rolle von Gleichaltrigenbeziehungen bei der Reproduktion oder Bewältigung von Armut 199
Davina Höblich
Erschöpfte Familien und die Folgen für Kinder 208
Ronald Lutz
Kindertageseinrichtungen 217
Kirsten Fuchs-Rechlin
Kinderarmut in der Grundschule – Analyse und Handlungsperspektiven 226
Susanne Miller
Kinderarmut – Schule als Teil des Problems oder Teil der Lösung? 235
Sebastian Wachs, Jacqueline Eidemann, Lara-Joy Rensen, Wilfried Schubarth, Christian Palentien
Schulsozialarbeit an Grundschulen und Armut – Kontextwissen als Grundlage für eine starke Kooperation der pädagogischen Fachkräfte 244
Viktoria Häußermann
Kinderarmut im Kontext der Hilfen zur Erziehung 253
Ulrich Bürger
Kinderarmut und Jugendhilfeplanung 262
Heike Förster
Themengebiet 4: Zwischen Kinderarmutsprävention und -bekämpfung
Was gegen Kinderarmut in Deutschland zu tun ist 275
Christoph Butterwegge
Sozialberichterstattung und Kinderarmut 284
Magdalena Joos
Rechtsetzung und Rechtsvollzug als Impulsgeber oder Bremse einer Politik gegen Armut? 293
Wolfgang Hammer
Präventionsketten – kind-/jugendbezogene Armutsprävention auf kommunaler Ebene 302
Gerda Holz
Lokale Strategien und Handlungsoptionen im Umgang mit Kinderarmut eine sozialräumliche Perspektive 311
Detlef Baum
Frühe Hilfen für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern 321
Alexandra Sann und Daniela Salzmann
Kinderarmut: Anforderungen an Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen 331
Johann M. Gleich
Kinderarmut, Resilienz und Handlungsfähigkeit 341
Margherita Zander
Themengebiet 5: Utopien Kinderrechte als Utopie? 353
Manfred Liebel
Reale Utopien zur Überwindung von Kinderarmut: Garantiertes Grundeinkommen und soziale Infrastruktur 362
Roland Roth
Armut als Entfremdung – Elemente einer emanzipatorischen Möglichkeitstheorie 371
Holger Ziegler
Autor_innen 383
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Autoreninfo

Rahn, Peter

Prof. Dr. Peter Rahn ist Professor für die Wissenschaft Sozialer Arbeit und Studiengangsleiter an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Chassé, Karl August

Prof. Dr. Karl August Chassé, ehemals Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ist Lehrbeauftragter an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein in BA und MA Soziale Arbeit
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Ganzheitliches Buch über die Situation in der BRD

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Kundenmeinung von Dr. Michael Lausberg

In einem der reichsten Länder der Welt nimmt die Zahl der Kinder, die in Armut aufwachsen müssen, stetig zu. Um Kinderarmut als komplexes Phänomen zu begreifen und darzustellen, geht es in diesem Handbuch, an dem zahlreiche Expert*innen mitgearbeitet haben.
Die Themen des Handbuchs sind überwiegend auf die BRD ausgerichtet. Die Beiträge zeigen Trends und neuere Entwicklungen auf und berücksichtigen das Zusammenwirken mit wohlfahrtsstaatlichen, sozial- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen unter der besonderen (sozial-)pädagogischen Perspektive. So soll der Bezug zwischen gesellschaftlichem Armutsverständnis, wissenschaftlicher Forschung und gesellschaftlicher, sozialpolitischer Verantwortung für die Verbesserung der Situation hergestellt werden.
Das Handbuch ist unterteilt in fünf Themengebiete, wo es einzelne Beiträge von verschiedenen Autor*innen zu Schwerpunkten gibt.
Im ersten Teil wird eine Auswahl unterschiedlicher Zugänge zum Thema gegeben (Armutsmessung, Konzept der Lebenslage, Familienarmut, Sozialisation, sozialpolitische Herausforderungen, Historie, Forschung). Der Schwerpunkt liegt dabei im Aufzeigen einer systematischen Ausrichtung der Diskussion über Kindheits- und Kinderarmut, also in der jeweiligen Bestimmung von Standorten, Problem- und Gegenstandsfeldern.
Der zweite Teil umfasst eine Zusammenstellung ausgewählter Diskurse, die sich mit einzelnen Dimensionen von Kinderarmut beschäftigen und dabei den Zusammenhang der Veränderungen von Kindheit, Strukturen sozialer Ungleichheit und Kinderarmut berücksichtigen. (Armutsstrukturen, Armutsmuster, segregierte Quartiere, ländliche Raum, Milieu und Bildung, digitale Medien, die Frage der Ethnisierung, Geschlecht, Gesundheit, Perspektive der Kinder)
Der dritte Teil fokussiert sich auf Institutionen als Reproduktionsmittel wie auch als Mittel der erfolgreichen Bekämpfung von Kinderarmut und deren Praxen. Dies sind Sozialisationsinstanzen wie Familie oder Peers, aber auch Kitas, Grundschulen, Schulen, Schulsozialarbeit, Erziehungshilfe und Jugendhilfeplanung.
Im vierten Teil geht es vermehrt um die Praxis. Es sollen praktisch-perspektivische Lösungsansätze und präventive Maßnahmen generell aufgezeigt und dazu noch aktuelle Konfliktfelder behandelt werden. Dies umfasst Sozialberichterstattung, Recht, Präventionsketten auf kommunaler Ebene, eine sozialräumliche Perspektive lokaler Strategien, frühe Hilfen für Familien, Fachkräfte in Kitas. Ebenso allgemeine politische Forderungen und ein Essay über Resilienz und Handlungsfähigkeit.
Der fünfte Teil des Buches beschäftigt sich mit Fragen der Lebensgestaltung von Kindern jenseits der aktuellen Lebenssituation. Dabei werden eine Weiterentwicklung der UN-Kinderrechtskonvention sowie ein Grundeinkommen für Kinder in Kombination mit einer besseren sozialen Infrastruktur gefordert. Außerdem werden aus entfremdungstheoretischer Sicht Zugänge zu mehr Autonomie und gleiche Zugänge zu materiellen, kulturellen und gesellschaftlichen Mitteln angemahnt.
Hinter den einzelnen Beiträgen gibt es immer einen Merksatz, empfohlene Literatur zur Vertiefung und weitere verwendete Literatur. Im Anhang findet man noch die Biografien der Autor*innen.

Dieses Handbuch hat einen umfassenden Anspruch und spiegelt bis auf die Defizite der politischen Ebene (Sozialpolitik und Familienpolitik) die neuesten Erkenntnisse zum Thema Kinderarmut wider. Erfreulich ist, dass das Handbuch Kinderarmut nicht nur als ökonomischen Mangel auffasst, sondern auch Milieuorientierung, Ernährung, Gesundheit und auch die Reproduktion von sozialer Ungleichheit in den Blick nimmt. Präventive Maßnahmen bilden mit Recht auch einen Schwerpunkt. Die Beschränkung auf die BRD hat zwar den Vorteil einer tiefergehenden Analyse als den weltweiten Blick, aber auch den Nachteil, dass Erfahrungsberichte aus anderen Ländern fehlen, die Anregungen für einen erfolgreichen Kampf gegen Kinderarmut geben könnten. Bei möglichen Konzepten ist vor allem der Beitrag von Roland Roth über ein Grundeinkommen für Kinder in Kombination mit einer partizipativ gestalteten sozialen Infrastruktur interessant.

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