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Integrative Psychotherapeutische Diagnostik (IPD)

von Osten, Peter Fach: Psychologie;

Das allumfassende Lehrbuch zur Integrativen Psychotherapeutischen Diagnostik (IPD).

Integrationsbewegungen in der Psychotherapie legen seit langem eine Überschreitung schulenspezifischen Denkens nahe. Das Buch zur integrativen Psychotherapeutischen Diagnostik führt tiefenpsychologische, stresstheoretische, behavioristische und systemische Denkströmungen in einen Ansatz zur Diagnostik zusammen.

Es enthält alle notwendigen diagnostischen Instrumente - Erstinterview, Anamnese, Befunderhebung, Klassifikation und Behandlungsplanung – und zeigt Methoden auf, mit deren Hilfe die Genese von Dysfunktionalität präzise erfasst werden kann.
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Details
ISBN 9783825250881
UTB-Titelnummer 5088
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2019
Erscheinungsdatum 15.07.2019
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag facultas
Umfang 384 S., 1 Abb.
Zusatzmaterial
Inhalt
I Einführung: Das Integrationsparadigma 13
1 Integrationsbewegungen in der Psychotherapie 13
2 Was bedeutet „Integration“? 14
3 Integrative Psychotherapeutische Diagnostik 16
II Hintergründe der Integrativen Diagnostik 19
1 Wissenschaftstheoretische Vorbemerkung 19
2 Humanwissenschaftlicher Hintergrund 23
2.1 Einbettung des Psychischen: Leibphilosophie 25
Körper und Leib 26
Eingedenken der Natur im Subjekt 29
Ursprung des Subjekts 32
Leibliche Präsenz, Daseinserfüllung 34
Geschlechtlichkeit 36
Lust, Begehren, Sexualität 42
Reproduktivität und Elternschaft 45
2.2 Menschenbilder in der Psychotherapie: Philosophische Anthropologie 48
Beginn des Lebens 48
Bedürfnisse, Präsenz und Resonanz 49
Der Andere, die Liebe 51
Konflikt und Ambiguität 54
Souveränität 57
Bildung und Förderung 58
Arbeit, Geld, Besitz 60
Macht, Gewalt, Autorität 64
Kreativität, Vision, Utopie 67
Freiheit und Verantwortung 73
Altruismus und Engagement 78
Glück und Innerlichkeit 80
Orientierung am Guten, das Ignorante, das Böse 83
Scham und Schuldgefühle 88
Vertrauen, Hingabe, Dankbarkeit 92
Das Schöne 96
Freundschaft 100
Das Imaginäre, die Mystik, das Heilige 103 | Zufall, Fügung, Kontingenz, Humor 109
Der Tod, die Zeit, das Verweilen 113
2.3 Orientierung und Verstörung: Sozial- und Kulturphilosophie 118
2.4 Leibsubjekt mit Identität: Epigenese der Person 126
2.5 Wahrnehmung, Bewusstsein, Konstruktion: Phänomenologie und Erkenntnis 137
3 Klinischer Hintergrund 147
3.1 Zielbestimmungen: Gesundheit in der Lebensspanne 148
Der Gesundheits- und Krankheitsbegriff im integrativen Denken 148
Salutogenese und Resilienz 150
Gesundheitspsychologie im Quer- und Längsschnitt 151
Protektive Faktoren und Prozesse 152
Gesundheitsverhalten, Selbstfürsorge und Lebensqualität 156
Tugenden und Stärken 158
3.2 Antriebe des Lebens: Evolutionäre Psychologie 159
Ansatzpunkte der Evolutionären Psychologie 159
Ressourcenelaboration und primäre Persönlichkeitsorganisation 166
3.3 Beweggründe des Handelns: Motivations- und Willenspsychologie 172
3.4 Schritte ins Leben: Klinische Entwicklungs- und Sozialisationswissenschaft 175
3.5 Entfaltung zur Identität: Persönlichkeitspsychologie und Genderforschung 182
Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie 182
Integrationen 187
Geschlecht als Persönlichkeitsvariable 189
3.6 Menschsein im Kontext: Narrative Identität und Klinische Sozialpsychologie 191
III Ätiologische Modelle und ihre Integration 195
1 Multiple Entfremdung: Das anthropologische Krankheitsmodell 195
2 Balanceakte: Ergebnisse der Longitudinalforschungen 199
3 Ätiologische Standardtheorien 202
Bedürfnis nach Sicherheit: Bindungstheorie 203
Innere Wirklichkeiten: Tiefenpsychologie 210
Realitätsverarbeitung: Lerntheorie und Behaviorismus 214
Überforderung: Stressforschung und Psychosomatik 216
Megastress: Traumaforschung 220
Social Worlds: Sozialökologische Theorien 226
Wachstum und Selbstverwirklichung: Gibt es die Humanistische Psychologie? 229
4 Transgenerationale Dynamik 234
5 Komplexität reduzieren: Die „Sechs ätiologischen Ebenen“ 244
6 Narrative in der Lebensspanne: Longitudinale Akkumulation 257
IV Methodischer Aufbau 263
1 Die Initialphase in der Psychotherapie 264
2 Die fünf Module der Integrativen Psychotherapeutischen Diagnostik 267
3 Die psychotherapeutische Beziehung 268
Merkmale der therapeutischen Beziehung im integrativen Denken 268
Resonanz, Übertragung und Gegenübertragung 271
Modi der Arbeit mit Übertragungsphänomenen 273
Affiliation und Reaktanz als sozialpsychologische Phänomene 273
Erkennen und Differenzieren von Widerstand und Reaktanz 274
Abwehrmechanismen 275
4 Biografische Anamnese, entwicklungspsychologische Tiefenexploration 276
5 Mediengestützte Diagnostik 278
6 Initiale und prozessuale Diagnostik 282
V Praxis der Integrativen Psychotherapeutischen Diagnostik 284
1 Das Erstinterview 284
2 Die psychosoziale Anamnese 286
3 Befunderhebung und Klassifikation 287
3.1 Intersubjektivität und Klassifikation 287
3.2 Der psychopathologische Befund 288
3.3 Multiaxiale Klassifikation nach ICD, DSM und ICF 290
Achse I: Klinisches Bild 292
Achse II: Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen 293
Achse III: Körperliche Störungen und Behinderungen 293
Achse IV: Psychosoziale Probleme und Belastungsfaktoren 293
Achse V: Allgemeines Niveau der sozialen Anpassung 294
Komorbidität von Sucht- und Abhängigkeitsstörungen 294
3.4 Psychodynamische Diagnostik nach OPD 295
4 Praxis der ätiologischen Diagnostik 297
4.1 Akutsymptomatik und klinische Phänomenologie 298
4.2 Beginn und Auslöser 298
4.3 Verlauf, Phasen und Prozess 299
4.4. Akute Komorbidität 300
4.5 Longitudinale Akkumulation 300
4.6. Attribution und subjektive Krankheitstheorie 301
4.7 Abwehr, Funktion und Bewältigung 302
4.8 Einschränkungen im Lebensvollzug und Leidensdruck 304
5 Persönlichkeit, Ressourcen, Potentiale, Resilienz 305
5.1 Heuristik zur healthy functioning personality 306
5.2 Dimensionen der Ressourcen, Potentiale und Resilienzanalyse 307
5.3 Diagnostik der Persönlichkeitsstörungen 309
6 Die Behandlungsplanung 310
VI Die Integrative Psychotherapeutische Diagnose 313
1 Struktureller Aufbau 313
2 Exemplarische Durchführung 314
VII Schlusswort 321
VIII Register 322
1 Endnoten zu I.1 und I.2 322
2 Literatur 324
3 Sachwortregister 377
Autoreninfo

Osten, Peter

Peter Osten, geboren 1958, ist seit 1995 Lehr-/Kontrolltherapeut und Supervisor für das Verfahren „Integrative Therapie“ in Deutschland (EAG/FPI), in der Schweiz (SEAG) und in Österreich (Donau Universität Krems). Er arbeitet in freier psychotherapeutischer Praxis in München seit 1992 und war 13 Jahre lang in der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilian-Universität in München tätig. Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitet er für die Integrative Therapie an Modellen und Konzepten der Integrativen Anamnese und Diagnostik.
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