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Jugendsprache

Eine Einführung

von Neuland, Eva Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Germanistik;

Beschreibung und Analyse des Phänomens "Jugendsprache"

Das Einführungs- und Übersichtswerk macht mit dem sprachwissenschaftlichen Gegenstandsfeld "Jugendsprache" vertraut.

Im Zentrum steht die Beschreibung und Analyse des Sprachgebrauchs Jugendlicher im deutschen Sprachraum unter Einbezug aktueller Fragestellungen und Ergebnisse der germanistischen Soziolinguistik und linguistischen Pragmatik.

Es werden Grundlagen und Entwicklungen sowie theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung aufgezeigt und Entwicklungsetappen deutscher Jugendsprachen in Geschichte und Gegenwart vorgestellt.

Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Jugendsprachen in Schule und Unterricht.

Für die zweite Auflage wurde die bewährte Einführung unter Einbezug aktuellster Fachliteratur auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.
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Details
ISBN 9783825249243
UTB-Titelnummer 2397
Auflagennr. 2. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 276 S.
Inhalt
Vorwort zur Neuauflage 11
Vorwort 13
I Zur Einführung 15
1 Jugend und Jugendsprache im Spiegel öffentlicher Meinungen 15
1.1 Jugendrevolten als Indikatoren gesellschaftspolitischer Konflikte 15
1.2 Jugendsprache als Symptom für „Sprachverfall“? 17
1.3 Jugendlicher Sprach- und Lebensstil als Projektionsobjekt 22
2 Jugendsprache in öffentlichen Diskursen und medialen Konstruktionen 25
2.1 Verständigungsprobleme zwischen den Generationen? 26
2.2 Jugendsprache als Konsumgut 27
2.3 Brennpunkte der aktuellen Sprachkritik 31
2.4 „Jugendlichkeit“ als Prestigefaktor und das Schwinden der Generationendifferenz 34
3 Jugendsprache: Fiktion und Wirklichkeit 35
II Jugendsprachforschung: Grundlagen und Entwicklungen 39
1 Beginn der linguistischen Jugendsprachforschung in Deutschland 39
1.1 Frühe Erkenntnisinteressen und Fragestellungen 39
1.2 Anfängliche methodische und theoretische Forschungsprobleme 40
2 Vorläufer der modernen Jugendsprachforschung 43
2.1 Philologische Tradition der Sondersprachforschung 43
2.2 Psychologische Tradition der Sprachentwicklungsforschung 47
2.3 Sprachpflegerische Traditionen in der Nachkriegszeit 48
3 Richtungen der linguistischen Jugendsprachforschung 49
3.1 Frühe Pragmatik der Jugendsprache 50
3.2 Frühe Lexikographie der Jugendsprache 50
3.3 Ethnographie von Jugendsprache 51
3.4 Sprechstilanalysen 52
3.5 Kulturanalytische Jugendsprachforschung 53
3.6 Kontrastive Jugendsprachforschung 55
3.7 Medienanalytische Forschung 56
3.8 Interaktionsforschung 57
4 Schwerpunkte der Jugendsprachforschung 65
4.1 Jugendsprache als historisches Phänomen 66
4.2 Jugendsprache als Entwicklungsphänomen in der ­Sprachbiographie 67
4.3 Jugendsprache als Gruppenphänomen 68
4.4 Jugendsprache als Medienphänomen 70
4.5 Jugendsprache als internationales Phänomen 73
4.6 Jugendsprache als Sprachkontaktphänomen 75
4.7 Jugendsprache als Phänomen des Sprachbewusstseins 77
5 Zwischenbilanz zum aktuellen Forschungsstand 78
5.1 Erweiterung des Gegenstandsfelds 80
5.2 Vielfalt der Methoden 81
5.2.1 Fragebogenmethoden 81
5.2.2 Interviews und gelenkte Gespräche 83
5.2.3 Teilnehmende Beobachtung und Korpusanalysen 83
5.3 Typizität in der Heterogenität? 84
III Theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung 89
1 Jugend und Jugendsprache 89
1.1 Eindimensionale Modelle 89
1.2 Mehrdimensionale Modelle 91
1.2.1 Dimensionen der Jugendsprache in der frühen Forschung 91
1.2.2 Mehrdimensional-hierarchisches Klassifikationsmodell: soziolinguistisch, domänentypisch, funktionalstilistisch 94
2 Jugendsprache und Standardsprache 99
2.1 Linguistische Varietäten: eine sprachsystembezogene Sicht 100
2.1.1 Hochsprache – Umgangssprache - Dialekt 100
2.1.2 Standard und Varietät 101
2.2 Jugendsprache im multidimensionalen Varietätenraum 103
2.3 Subkulturelle Stile: eine soziolinguistische Sicht 105
2.3.1 Soziolinguistische Stile 105
2.3.2 Sprachwechsel und soziale Identifikationen 107
3 Jugendsprache und Sprachwandel 109
3.1 Prozesse von Stilbildung und Stilverbreitung 112
3.1.1 Stilbildung: Destandardisierung 112
3.1.2 Stilverbreitung: Restandardisierung 114
3.2 Prozesse der Substandardisierung 117
3.2.1 Informalisierung des öffentlichen Sprachgebrauchs 117
3.2.2 Prestige des Substandards 119
3.3 Medien als Promotoren sprachlichen Wandels 120
3.3.1 Der Markt der Wörterbücher 121
3.3.2 Kommerzialisierung der Jugendsprache in Werbung und Unterhaltung 122
IV Deutsche Jugendsprachen: Geschichte und Gegenwart 127
1 Frühe Formen von Jugendsprachen in der Sprachgeschichte 127
1.1 Historische deutsche Studentensprache 128
1.1.1 Historische Jugendsprachen und aktuelle ­Erkenntnisinteressen 129
1.1.2 Heterogenität soziokultureller Sprach- und Lebensstile 130
1.1.3 Sprachkulturelle Spiegelungen und Gegenspiegelungen 138
1.2 Frühe Beiträge zur Schülersprache 144
1.2.1 Sondersprachliche Beobachtungen 145
1.2.2 Sprachkritische Beiträge 146
1.3 Forschungsdesiderate 148
2 Jugendsprachen in der jüngeren Sprachgeschichte nach 1945 150
2.1 Jugendliche in der Nachkriegszeit: Halbstarke und „Halbstarken-Chinesisch“ 151
2.2 Jugendliche in den 60er Jahren: Teenager und „Teenager-Jargon“ 155
2.3 Antiautoritäre Studentenbewegung und „APO-Sprache“ 160
2.4 Studentischer Sprachgebrauch in den 80er Jahren: Sponti-Bewegung und „Betroffenheits-Jargon“ 165
2.5 Entwicklung alternativer Szenesprachen 168
2.6 Jugendsprache in der DDR 170
3 Jugendsprache und deutsche Gegenwartssprache 173
3.1 Jugendliche Sprach- und Lebensstile in der heutigen Erlebnisgesellschaft 174
3.1.1 Subkulturelle Sprachstile Jugendlicher 175
3.1.2 Deutsche Schülersprachen: Zum Sprachgebrauch der „Normalos“ 178
3.1.2.1 Wörter im Sprachgebrauch Jugendlicher: 178
3.1.2.2 Wie Jugendliche über ihre Sprache denken: 179
3.1.2.3 Mit Jugendlichen im Gespräch: 181
3.1.3 Zur Relevanz soziolinguistischer Merkmale 185
3.1.3.1 Alter 185
3.1.3.2 Geschlecht 187
3.1.3.3 Soziale Herkunft und Bildungsgänge 189
3.1.3.4 Regionale Herkunft 190
3.2 Typizität in der Heterogenität gegenwärtiger Jugendsprachen 190
3.3 Innere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen 191
3.3.1 Stilmischungen 191
3.3.1.1 „Hohe“ und „niedrige“ Stilebenen 191
3.3.1.2 Bricolagen 192
3.3.1.3 Zitationen und „Spiel mit fremden Stimmen“ 193
3.3.2 Varietätenwechsel 194
3.3.2.1 Fachsprachliche Register 195
3.3.2.2 Sprachgebrauch in Neuen Medien 195
3.3.2.3 Regionalsprachen 198
3.3.3 Entlehnungen 199
3.4 Äußere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen 201
3.4.1 Code-Switching und „gemischtes Sprechen“ 203
3.4.2 Kreuzungen mit Migrantensprachen 205
3.5 Zwischenfazit 206
V Jugendsprachen in Schule und Unterricht 209
1 Schülersprache, Schulsprache und Unterrichtssprache 209
1.1 Kommunikation in Jugendgruppen als sozialisatorische ­Interaktion 210
1.2 Kommunikation in Schule und Unterricht als Mittel der ­Sozialisation in die Schülerrolle 213
1.3 Haupt- und Nebenkommunikation im Unterricht und ­Identitätsbalancen 215
2 Sprachleistungen von Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Schule 218
2.1 Jugendtypische Formen sprachlicher Höflichkeit 220
2.2 Registervielfalt 221
2.3 Sprachbewusstsein 222
3 Jugendsprachen als Unterrichtsthema: was man an ihnen und was man über sie lernen kann 223
3.1 Muttersprachlicher Deutschunterricht 224
3.1.1 Fachdidaktische Unterrichtsvorschläge 224
3.1.2 Jugendsprache in Lehrwerken 226
3.2 Deutsch als Fremdsprache-Unterricht 233
3.2.1 Didaktische Differenzierungen 233
3.2.2 Jugendsprache und Jugendkultur in DaF-Lehrwerken 234
Literaturverzeichnis 239
Abbildungsverzeichnis 263
Personenregister 265
Sachregister 269
Pressestimmen
Aus: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft – Helen Christen - 04 04 2012
Es ist Eva Neuland ausgezeichnet gelungen, die Vielschichtigkeit und insbesondere die soziokulturelle Verzahnung der schillernden Größe Jugendsprache aufzuzeigen und auch für ein studentisches Publikum analytisch zugänglich zu machen.

Aus: Praxis Deutsch – Petra Balsliemke – 215/2009
[…] Die fundierte Annäherung an den Gegenstand Jugendsprache von Seiten der Sprachwissenschaft macht deutlich, wie groß der Unterschied zwischen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und dem bloßen Kommerz ist, in einer Zeit, in der „Szene-Wörterbücher“ zum vermeintlichen Sprechen Jugendlicher zahlreich auf dem Büchermarkt zu finden sind […]

Autoreninfo

Neuland, Eva

Prof. Dr. Eva Neuland lehrt Germanistik / Didaktik der deutschen Sprache an der Bergischen Universität Wuppertal.

Weitere Titel von Neuland, Eva

Leserbewertungen

Bewertungen

Gutes Überblickswerk

Bewertung

Kundenmeinung von Lena Schmitz

Das Buch 'Jugendsprache' von Eva Neuland bietet einen guten und detaillierten Überblick über die Entwicklung der Jugendsprache und ihre Eigenheiten. Dabei werden verschiedene Aspekte thematisiert und angesprochen. Der Teil über die Geschichte dieser Sprachvariation bietet einen tollen Einblick in die verschiedenen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten. Besonders hilfreich ist die Tatsache, dass die Feststellungen immer mit Beispielen untermauert werden und so das Thema auch einem Laien zugänglich gemacht wird. Das Verständnis der jeweiligen Sachverhalte fällt dadurch leichter. Außerdem werden auf die verschiedenen Variationen und Stile hingewiesen, die sich im Laufe der Zeit und abhängig von der jeweiligen Herkunft bzw. geographischen Verortung entwickelt haben. So ist ein toller Vergleich untereinander möglich. Abgerundet wird das Buch jedoch durch die sprachwissenschaftlichen Erklärungen, die es einem möglich machen, den Ursprung der Entwicklungen nachzuvollziehen. Insgesamt also ein tolles Überblickswerk über die deutsche Jugendsprache und eine Ergänzung für jedes Linguistik-Studium.
sprachwissenschaftliche Erklärungen

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