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Museologie - knapp gefasst

von Waidacher, Friedrich Fach: Kunst/ Mode/ Design;

Man muss nichts über Museen wissen, um sich an ihnen zu erfreuen. Man muss etwas über Museen wissen, um sie zu verstehen. Wer immer jedoch für Museen verantwortlich ist, muss viel über sie, ihre Vorläufer und ihre Nachfolger wissen. Der Schlüssel zu diesem Wissen ist die Museologie. Sie ermöglicht uns, ein im Grunde irrationales menschliches Verhalten zu analysieren und schlüssig zu erklären. Es besteht im Wesentlichen darin, mit hohem personellem und finanziellem Aufwand bestimmte Materialien und Gegenstände zu suchen, auszuwählen, zu konservieren, zu erforschen, zu präsentieren, über sie zu schreiben und von ihnen zu erzählen. Warum dies geschieht und wie man es anstellen kann, dass dieses Verhalten möglichst viel Sinn ergibt, will dieses Buch erklären.

Es ist ein umfassender Leitfaden für alle, die sich über das Museum und seine Hintergründe informieren wollen. Die Erkenntnisse, die der Autor vorstellt, fassen in konzentrierter Form die Summe von Erfahrungen zusammen, die er im Verlaufe von vier Jahrzehnten als Museumspraktiker, Forscher und Lehrer gewinnen konnte.
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Details
ISBN 9783838526072
UTB-Titelnummer E2607
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2005
Erscheinungsdatum 15.02.2005
Einband Nein
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Wien
Umfang 332 S.
Inhalt
Vorwort 11
1 Einleitung
1.1 Menschen 13
1.2 Institution Museum 14
1.3 Museum in der Gegenwart 17
1.4 Erkundung der Zukunft 20
1.5 Literatur 21
1.5.1 Zum Text 21
1.5.2 Weiterführend 21
1.5.2.1 Institution Museum 21
1.5.2.2 Gegenwart und Zukunft 23
2 Fragen
2.1 Suchen 27
2.1.1 Objektbedeutung 28
2.2 Erkennen 29
2.2.1 Forschung 29
2.3 Auswählen 32
2.3.1 Wertentscheidungen 33
2.3.2 Aktive Selektion 35
2.3.3 Gegenwartssammeln 35
2.3.4 Selektionskriterien 36
2.3.5 Methodik der Selektion 38
2.4 Literatur 39
2.4.1 Zum Text 39
2.4.2 Weiterführend 40
2.4.2.1 Objektbedeutung 40
2.4.2.2 Forschung 44
2.4.2.3 Selektion 46
3 Sammeln 49
3.1 Grundsätze 49
3.2 Erwerben 52
3.2.1 Sammlungsbewegung 52
3.2.2 Erwerbungs- und Abgabemethoden 52
3.2.3 Sammlungsarten und -gattungen 59
3.3 Erhalten 62
3.3.1 Grundsätze 62
3.3.2 Materialien 63
3.3.3 Schadenursachen 64
3.3.4 Vorbeugende Konservierung 74
3.3.4.1 Raumverhältnisse 74
3.3.4.2 Klima 75
3.3.4.3 Licht 78
3.3.4.4 Lagerung 79
3.3.4.5 Handhabung 82
3.3.5 Behandelnde Konservierung 84
3.3.6 Restaurierung 86
3.3.7 Sicherheit 87
3.4 Verwalten 92
3.4.1 Der Sammlungs-Thesaurus 93
3.4.2 Der Dokumentations-Thesaurus 94
3.4.3 Objektdokumentation 95
3.4.3.1 Registrierung 95
3.4.3.2 Inventarisierung 96
3.4.3.3 Katalogisierung 97
3.4.3.4 Museumsinformatik 98
3.4.4 Umgang mit fremdem Gut 105
3.4.4.1 Leihgaben 105
3.4.4.2 Depositen 106
3.4.5 Sammlungsrichtlinien 106
3.4.6 Kontrolle 107
3.4.7 Bewertung 108
3.4.8 Versicherung 109
3.4.9 Ausfuhr und Einfuhr 110
3.5 Literatur 110
3.5.1 Zum Text 110
3.5.2 Weiterführend 113
3.5.2.1 Sammeln 113
3.5.2.2 Erhalten 113
3.5.2.3 Verwalten 117
3.5.2.4 Museumsinformatik 119
4 Weitergeben
4.1 Grundsätze 121
4.1.1 Präsentation und Interpretation 121
4.2 Das Publikum 123
4.2.1 Besucherkategorien 124
4.2.2 Besucherforschung 127
4.2.3 Zielgruppenansprache und Motivation 129
4.3 Begreifen 133
4.3.1 Physische und psychische Voraussetzungen 133
4.3.1.1 Gehirn 133
4.3.1.2 Wahrnehmung 135
4.3.1.3 Aufmerksamkeit 137
4.3.1.4 Gedächtnis 139
4.3.1.5 Anthropometrische Daten 141
4.4 Präsentieren 141
4.4.1 Grundsätze 141
4.4.2 Ausstellungstypen 144
4.4.3 Ausstellungsplanung 148
4.4.3.1 Informationsebenen 149
4.4.3.2 Besucherverhalten 149
4.4.3.3 Methoden und Inhalte 154
4.4.4 Ausstellungsgestaltung 160
4.4.4.1 Grundsätze 160
4.4.4.2 Präsentationsformen 161
4.4.4.3 Gestaltungskriterien 162
4.4.4.4 Gestaltungsmittel 163
4.4.4.5 Ausstellungsmittel und -hilfsmittel 173
4.4.5 Ausstellungsaufbau, -betrieb und -abbau 175
4.5 Interpretieren 177
4.5.1 Programme 177
4.5.2 Veröffentlichungen 181
4.6 Bewerten 184
4.6.1 Grundsätze 184
4.6.2 Ziele 185
4.6.3 Methoden und Mittel 186
4.6.4 Formen 189
4.7 Literatur 193
4.7.1 Zum Text 193
4.7.2 Weiterführend 197
4.7.2.1 Publikum 197
4.7.2.2 Physiologie und Psychologie 199
4.7.2.3 Präsentation 202
4.7.2.4 Beschriftungen 208
4.7.2.5 Programme 210
4.7.2.6 Veröffentlichungen 210
4.7.2.7 Evaluation 211
5 Planen und ausführen
5.1 Grundsätze 213
5.2 Planung 213
5.2.1 Menschen 215
5.2.1.1 Personalwesen 216
5.2.1.2 Funktionsgruppen 218
5.2.1.3 Berufsethik 220
5.2.1.4 Berufsorganisationen 221
5.2.2 Finanzen 221
5.2.2.1 Rechnungswesen 223
5.2.2.2 Kontenrahmen 224
5.2.2.3 Finanzierung 225
5.2.3 Sachen 227
5.2.3.1 Gebäude und Anlagen 227
5.2.3.2 Sammlungen 236
5.3 Organisation 238
5.4 Information 242
5.5 Entscheidung 243
5.6 Kontrolle und Revision 243
5.6.1 Leistungskennzahlen 244
5.6.2 Rechtsfragen 245
5.7 Literatur 248
5.7.1 Zum Text 248
5.7.2 Weiterführend 251
5.7.2.1 Planung 251
5.7.2.2 Personal 252
5.7.2.3 Finanzen 253
5.7.2.4 Gebäude und Anlagen 253
5.7.2.5 Organisation 254
5.7.2.6 Fachzeitschriften 254
6 Exkurse
6.1 Metamuseologie 257
6.1.1 Erkenntnisgegenstand 257
6.1.2 Methode 260
6.1.3 Terminologie 263
6.1.4 System 264
6.1.5 Literatur 267
6.2 Historische Museologie (Von Marlies RAFFLER)
6.2.1 „Museums are in the business of history“: Geschichtsbewusstsein und Museum 272
6.2.1.1 Von der Musealie zur Quelle der Geschichtsforschung 273
6.2.2 Historische Museologie als wissenschaftliche Disziplin 274
6.2.3 Überblick zur Geschichte des Musealphänomens: Vom Sammeln zum Museum als Institution 277
6.2.3.1 Der Terminus „Museum“ 277
6.2.3.2 Chronologisches Gliederungsmodell 279
6.2.3.3 Sammlungsräume 280
6.2.3.4 Prämuseale Epoche 283
6.2.3.5 Protomuseale Epoche 284
6.2.3.6 Paläomuseale Epoche 285
6.2.3.7 Mesomuseale Epoche 296
6.2.3.8 Neomuseale Epoche 303
6.2.3.9 Postmuseale Epoche? 305
6.3 Literatur 308
6.3.1 Zitierte „museologische“ Schriften und Traktate 308
6.3.2 Zum Text 308
6.3.3 Weiterführend 311
7 Glossar
7.1 Museologie 317
7.2 Quellenfächer und Nachbarwissenschaften 323
7.2.1 Literatur 330
Autoreninfo

Waidacher, Friedrich

Prof. Dr. Friedrich Waidacher (emeritiert) lehrte zuletzt an der Universität Graz.
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