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Wirtschaftsgeographie

Ökonomische Beziehungen in räumlicher Perspektive

von Bathelt, Harald ; Glückler, Johannes Fach: Betriebswirtschaftslehre; Geowissenschaften;

Klassische und neue Theorien der Wirtschaftsgeographie laden zur kritischen Würdigung ihrer empirischen Anwendbarkeit ein!

Die 4. Auflage der Wirtschaftsgeographie wurde von den Autoren vollständig überarbeitet. Traditionelle Konzepte wurden zum besseren Verständnis gestrafft, neuere Ansätze aktualisiert und erweitert. Illustrative Fallbeispiele und über 100 Grafiken unterstützen das vorlesungsbegleitende Selbststudium. Die insgesamt 15 Kapitel sind sechs Buchteilen zugeordnet: Einführung, Ansätze und Grenzen der Raumwirtschaftslehre, Interaktion und Institution, Organisation, Evolution, Innovation.

Das moderne Layout erleichtert das Lernen, Fallbeispiele in separaten Infoboxen visualisieren den Transfer in die Praxis.

Ein Bachelor- und Master-Studienbuch für Studierende der Geographie, der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie alle, die sich für das Verhältnis von Raum und Wirtschaft interessieren.

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Details
ISBN 9783825287283
UTB-Titelnummer 8217
Auflagennr. 4. vollst. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 12.11.2018
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 502 S., 122 farb. Abb., 89 Abb., 23 Tab.
Inhalt
Vorwort zur 4. Auflage 11
Teil 1: Einführung
1 Zu einer Geographie der Wirtschaft 16
1.1 Warum eine Geographie der Wirtschaft? 16
1.2 Illustration: Wie funktioniert regionale Wirtschaftsentwicklung? 19
1.3 Aufbau des Buchs 21
2 Zu einer relationalen Wirtschaftsgeographie 24
2.1 Geographie im Paradigmenwechsel 24
2.1.1 Die Ursprünge wissenschaftlicher Geographie: Länder- und Landschaftskunde 26
2.1.2 Die methodologische Revolution: Geographie als Raumwissenschaft 27
2.1.3 Die (sozial-)theoretische Revolution: Geographie als Akteurswissenschaft 29
2.1.4 Die Evolution der Paradigmen im Zeichen der Moderne 31
2.2 Wirtschaftsgeographie im Paradigmenwechsel 33
2.2.1 Wirtschaftsgeographie in der Länderkunde 34
2.2.2 Raumwirtschaftslehre 35
2.2.3 Ansatzpunkte einer new economic geography 36
2.3 Das Argument der zweiten Transition in der Wirtschaftsgeographie 39
2.3.1 Storpers Konzeption der holy trinity 39
2.3.2 Neue relationale Positionen 41
2.3.3 Forschungsprogrammatische Elemente der relationalen Wirtschaftsgeographie 42
2.3.4 Grundkonzepte einer relationalen Wirtschaftsgeographie 45
3 Grundlagen ökonomischer Beziehungen 50
3.1 Bedürfnisse 50
3.2 Güter 51
3.3 Wirtschaftliche Produktion und Produktionsfaktoren 54
3.3.1 Produktionsfaktor Boden 56
3.3.2 Produktionsfaktor Arbeit 59
3.3.3 Produktionsfaktor Kapital 60
3.3.4 Relationale Sichtweise von Ressourcen 63
3.4 Neoklassischer Markttausch 65
3.5 Leistungsmessung in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung 69
4 Geographische Grundbegriffe 72
4.1 Positionale Raumkonzepte: Raum, Region, Territorium und Standort 72
4.1.1 Physikalischer Begriff des Raums 72
4.1.2 Territorium 72
4.1.3 Region 73
4.1.4 Abgrenzung von Regionen 73
4.1.5 Standort 75
4.2 Relationale Raumkonzepte: Distanz und Nähe 77
4.2.1 Messung von Distanz 77
4.2.2 Konzepte der Nähe 78
4.2.3 Zur Bedeutung temporärer Nähe in der globalen Ökonomie 81
4.3 Räumliche Disparitäten: Verdichtungsräume und ländliche Räume 84
4.3.1 Verdichtungsräume 85
4.3.2 Ländliche Räume 87
4.4 Möglichkeiten und Grenzen der Messung räumlicher Verteilungen 89
4.4.1 Parameter der regionalen Strukturanalyse 89
4.4.2 Methoden der regionalen Wachstumsanalyse 91
4.5 Globale Verflechtungen 95
4.5.1 Grundkonzeption der Globalisierung 95
4.5.2 Wider die Hyperglobalisierung 98
4.5.3 Regionalisiertes Wachstum internationalen Handels 101
4.5.4 Internationalisierung von Kapitalverflechtungen durch Direktinvestitionen 104
4.5.5 Internationalisierung des Austauschs von Technologien und Wissen 106
Teil 2: Ansätze und Grenzen der Raumwirtschaftslehre
5 Im Denken räumlicher Ordnung und Hierarchie 110
5.1 Lagerentenprinzip, Transportkostenprimat und landwirtschaftliche Landnutzung 110
5.1.1 Bodenrente und Lagerente 110
5.1.2 Prinzipien des isolierten Staats 111
5.1.3 Von Thünen’sche Ringe verschiedener Maßstabsebenen 114
5.1.4 Kritische Würdigung des isolierten Staats 116
5.2 Übertragung des Lagerentenprinzips auf den städtischen Bodenmarkt 118
5.2.1 Prinzipien der städtischen Landnutzungslehre 118
5.2.2 Kritische Würdigung der städtischen Landnutzungslehre 120
5.2.3 Stadtstruktur und Landnutzung 125
5.3 Optimale Versorgung im System zentraler Orte 127
5.3.1 Städtische Ballungen und zentrale Orte 127
5.3.2 Umlandbildung aus Produzentenperspektive 128
5.3.3 Umlandbildung aus Kundenperspektive 128
5.3.4 Anordnung der Einzugsbereiche in einem Hexagonalmuster 129
5.3.5 Hierarchisches System zentraler Güter und zentraler Orte 129
5.3.6 Marktnetze nach Lösch 130
5.3.7 Zentrale Orte in der Planungspraxis in Deutschland 132
5.3.8 Kritische Würdigung des Zentrale-Orte-Systems 135
5.3.9 Erweiterte Konzepte: Städtenetze versus Städteverbünde 138
5.3.10 Zentrale Orte und zukünftige Stadtentwicklung 141
6 Industrielle Standortwahl 146
6.1 Raumabhängigkeit und Faktordominanz der industriellen Standortlehre 146
6.1.1 Kostenminimale Standortwahl 147
6.1.2 Konzept der Agglomerationsvorteile 150
6.1.3 Interdependente Standortwahl 152
6.1.4 Das Marginalprinzip 154
6.1.5 Behavioristische Standortwahl 155
6.2 Kritische Würdigung der traditionellen Standortlehre 156
6.2.1 Gewinnmaximierung 157
6.2.2 Kausalität 157
6.2.3 Unternehmenskonzept 158
6.2.4 Kostenorientierung 158
6.2.5 Footloose-Industrien und ubiquitification 158
6.2.6 Standortfaktorensicht 159
6.2.7 Statik 159
6.3 Vom Transportkostenprimat zu Standortfaktorenkatalogen 160
6.3.1 Abnehmende Bedeutung von Transportkosten 161
6.3.2 Agglomerationsvorteile im Wandel 162
6.3.3 Arbeitsmarktaspekte 165
6.3.4 Öffentlich-staatliche Einflüsse und Kapitalmarkt 168
6.3.5 Scheinbare Bedeutung von Umwelt- und Lebensbedingungen 169
6.3.6 Harte versus weiche Standortfaktoren 171
6.3.7 Standortwahl als Suchprozess 172
Teil 3: Interaktion und Institution
7 Interaktion: Wirtschaftliches Handeln in sozialen Beziehungen 178
7.1 Wandel des Menschenbilds 178
7.1.1 Unvollständige Informationen 179
7.1.2 Grenzen der Rationalität 179
7.1.3 Grenzen des Opportunismus: homo reciprocans 180
7.1.4 Relationale Perspektive des Handelns 181
7.2 Soziale Situationen der Interdependenz 183
7.2.1 Soziale Situationen 183
7.2.2 Interdependenz und Koordinationsproblem 184
7.2.3 Interaktion und Transaktion 184
7.3 Interaktionen in sozialen Beziehungen 187
7.3.1 Vertrauen 187
7.3.2 Reputation 190
7.3.3 Soziales Kapital 194
7.3.4 Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechnologien 196
8 Institutionen 199
8.1 Institutionen und ökonomisches Handeln 199
8.1.1 Zur Regelmäßigkeit sozialen Handelns 199
8.1.2 Begriff und Arten von Institutionen 201
8.1.3 Institutionen zwischen Handeln und Struktur 203
8.1.4 Institutionen aus räumlicher Perspektive 204
8.2 Entstehung und Gestaltung von Märkten 205
8.2.1 Vom Markt zu Märkten 205
8.2.2 Konstitution von Märkten 208
8.2.3 Performativität von Märkten 208
8.2.4 Märkte in räumlicher Perspektive 211
8.3 Institutioneller Wandel 212
8.3.1 Inkrementelle Anpassung von Institutionen 214
8.3.2 Persistenz von Institutionen und institutionelle Hysterese 214
8.3.3 Institutional entrepreneurship 216
8.3.4 Institutionen und Macht 216
8.3.5 Zur Rolle von Institutionen in Innovationsprozessen 219
Teil 4: Organisation
9 Organisation wirtschaftlichen Austauschs 224
9.1 Transaktionskosten und räumliche Produktionsorganisation in der neuen Institutionenökonomie 224
9.1.1 Unternehmensorganisation als Transaktionsproblem 224
9.1.2 Transaktionskostenansatz 225
9.1.3 Transaktionskosten in räumlicher Perspektive 228
9.2 Embeddedness und Netzwerkbildung in der new economic sociology 229
9.2.1 Der embeddedness-Ansatz 230
9.2.2 Embeddedness in räumlicher Perspektive 232
9.2.3 Unternehmensnetzwerke 233
9.2.4 Paradoxon der embeddedness und lock-in 235
9.3 Temporäre Kooperation in Projekten 237
9.3.1 Projektorganisation 240
9.3.2 Projekte in räumlicher Perspektive 241
9.3.3 Grenzen der Projektorganisation 242
10 Geographische Cluster 245
10.1 Nationale Wettbewerbsvorteile und industrielle Cluster 245
10.1.1 Faktorbündel zur Erklärung industrieller Cluster 245
10.1.2 Kritische Würdigung des Porter’schen Diamanten 247
10.2 Industriedistrikte und innovative Milieus 248
10.2.1 Dreigeteilte räumliche Wirtschaftsstruktur in Italien 249
10.2.2 Konzeption der Industriedistrikte in Italien 253
10.2.3 Probleme der Übertragbarkeit des Dritten Italiens 254
10.2.4 Milieuansatz der GREMI-Schule 256
10.2.5 Innovatives Milieu 256
10.2.6 Konvergenz der Milieu- und Distriktansätze 258
10.3 Theorie regionaler Cluster 260
10.3.1 Clusterdimensionen und trade-offs 260
10.3.2 Lokales Rauschen und globales Pfeifen: Zu einer wissensbasierten Clustertheorie 265
10.3.3 Temporäre Cluster zur Herstellung globaler Vernetzungen 272
10.3.4 Zum Verhältnis temporärer und permanenter Cluster 277
10.3.5 Clusternetzwerke in räumlicher Perspektive 279
11 Geographie des Unternehmens 282
11.1 Strategie und geographische Organisation von Unternehmen 282
11.1.1 Wechselwirkung von Strategie und Struktur 282
11.1.2 Tripolare Unternehmenstypologie . 285
11.1.3 Entwicklungsstufen der Unternehmensorganisation 288
11.2 Internationalisierung von Unternehmen 290
11.2.1 Strategien der Internationalisierung 291
11.2.2 Eklektisches Paradigma und Stufentheorien 292
11.2.3 Netzwerkperspektive der Internationalisierung 297
11.3 Globale Organisation der Wertschöpfung 299
11.3.1 Typen international agierender Unternehmen 300
11.3.2 Marktmacht und oligopolistischer Wettbewerb 302
11.3.3 Aushandlungsprozesse zwischen Staat und Unternehmen 304
11.3.4 Globale Waren- und Wertschöpfungsketten 307
11.3.5 Globale Produktionsnetzwerke 311
Teil 5: Evolution
12 Regionales Wachstum 316
12.1 Neoklassische Theorie 316
12.1.1 Grundmodell regionalen Wachstums 316
12.1.2 Kritische Würdigung der neoklassischen Theorie 317
12.2 Polarisationstheorie 318
12.2.1 Sektorale Polarisation 318
12.2.2 Regionale Polarisation 319
12.2.3 Zirkuläre Verursachung kumulativer Prozesse 320
12.2.4 Zentrum-Peripherie-Modelle 321
12.2.5 Kritische Würdigung der Polarisationstheorie 323
12.3 Exportbasis-Ansatz und regionale Wirtschaftspolitik 324
12.3.1 Regionalwirtschaftliche Multiplikatoreffekte im Exportbasis-Ansatz 324
12.3.2 Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 326
12.3.3 Europäische Regionalpolitik und Wirtschaftsförderung 330
12.4 Geographical economics 332
12.4.1 Regionale Industrieballungen 333
12.4.2 Kleinräumige Industriespezialisierungen 335
12.4.3 Dynamik von Konzentrations- und Entleerungsprozessen 336
12.4.4 Kritische Würdigung von Krugmans geographical economics 338
13 Evolution von Unternehmen und Standorten 339
13.1 Evolution in der Organisationsökologie 339
13.1.1 Grundzüge evolutionärer Theorien 340
13.1.2 Evolution und Organisationsökologie 341
13.1.3 Organisationsökologie in räumlicher Perspektive 343
13.1.4 Kritische Würdigung der Organisationsökologie 344
13.2 Unternehmensgründungen aus evolutionärer Sicht 346
13.2.1 Gründungs-, Standort- und Wachstumsfaktoren 347
13.2.2 Schumpeter’scher Unternehmerbegriff 348
13.2.3 Saatbeet-Hypothese 350
13.2.4 Inkubator-Hypothese 351
13.2.5 Neugründungen als spin-offs 352
13.2.6 Gründungsforschung und Förderpolitik 354
13.3 Evolutionäres Modell geographischer Industrialisierung 360
13.3.1 Lokalisation und windows of locational opportunity 360
13.3.2 Selektive Clusterungsprozesse 361
13.3.3 Dispersionsprozesse in growth peripheries 362
13.3.4 Shifting centers 363
13.4 Entstehung und Evolution von regionalen Unternehmensballungen 368
13.4.1 Entstehung von Clustern und Clusterpolitik 368
13.4.2 Evolution bestehender Cluster 371
13.4.3 New industrial spaces und Super-Cluster 374
13.5 Ansätze einer evolutionsökonomischen Wirtschaftsgeographie 376
13.5.1 Perspektiven und Grundkonzepte 376
13.5.2 Variation durch Innovation und verwandte Vielfalt 377
13.5.3 Räumlich differenzierte Selektion 377
13.5.4 Reproduktion in Entwicklungspfaden 378
13.5.5 Kritische Würdigung der evolutionsökonomischen Wirtschaftsgeographie 379
Teil 6: Innovation
14 Innovation und Unternehmen 384
14.1 Innovation 384
14.1.1 Innovation als Ergebnis 384
14.1.2 Innovation als Prozess 385
14.1.3 Invention versus Imitation 386
14.2 Produktzyklustheorie 387
14.2.1 Forschung und Entwicklung im linearen Modell 387
14.2.2 Produktzyklustheorie in räumlicher Perspektive 389
14.2.3 Unternehmens-, Industrie- und Regionalzyklen 391
14.2.4 Kritische Würdigung der Produktzyklustheorie 395
14.3 Evolutionäre Perspektive technologischen Wandels 396
14.3.1 Evolutionäres Modell konkurrierender Technologien 397
14.3.2 Wissensaustausch und Lernen im Innovationsprozess 401
14.3.3 Institutionen des technologischen Wandels 402
15 Technologischer und gesellschaftlicher Wandel 408
15.1 Theorie der langen Wellen 408
15.1.1 Schumpeters Theorie der langen Wellen 408
15.1.2 Lange Wellen in räumlicher Perspektive 410
15.1.3 Kritische Würdigung der Theorie der langen Wellen 411
15.1.4 Technisch-ökonomische Paradigmen im neoschumpeterianischen Ansatz 412
15.2 Regulationsansatz 413
15.2.1 Akkumulationsregime und Regulationsweise 414
15.2.2 Entwicklungsphase und -krise in räumlicher Perspektive 416
15.2.3 Aus der Fordismuskrise zu einer neuen Entwicklungsphase? 419
15.2.4 Nachfordistische Strukturen in räumlicher Perspektive 420
15.2.5 Kritische Würdigung der Regulationstheorie 423
15.3 Innovationssysteme 424
15.3.1 Typen von Innovationssystemen 424
15.3.2 Nationale Innovationssysteme 426
15.3.3 Regionale Innovationssysteme 427
15.3.4 Lernen und Innovation in räumlicher Perspektive 430
15.4 Varieties of capitalism 432
15.4.1 Institutionelle Ebenen und Komplementaritäten 432
15.4.2 Liberale und koordinierte Marktwirtschaften in räumlicher Perspektive 433
15.4.3 Kritische Würdigung des varieties-of-capitalism-Ansatzes 435
Literaturverzeichnis 437
Verzeichnis der Fallbeispiele 491
Sachregister 493
Pressestimmen
Aus: ekz.de – LK/W: Heidorn- 21.01.19
[…] Das streng wissenschaftlich ausgerichtete Lehrbuch eignet sich vorlesungsbegleitend für Lehrende und Studierende der genannten Disziplinen. Möglich in Bibliotheken mit ausgebauten Beständen und entsprechendem akademischen Publikum, die vorige Auflage kann verbleiben. Kompakter und weniger spezialisiert ist die "Wirtschaftsgeographie" von E. Kulke (UTB; 6. Auflage 2017; zuletzt ID-B 43/04).

Aus: rezensionen.ch – Florian Englert – 11.01.2015
Zu Recht gilt der "Bathelt und Glückler" als das Standardwerk für das Studium der Wirtschaftsgeographie: […] Ein umfassendes, fundiertes Lehrbuch für Grund- und Hauptstudium oder Bachelor und Master, das sich auch als Nachschlagewerk eignet!

Aus: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie Jg. 56 (2012) Heft 4, S.274-283 – Walter Thomi
[...] Dieses umfangreiche und außerordentlich kluge Lehrbuch betont dabei die Bedeutung der gesellschaftlichen embeddedness (Institutionen) des wirtschaftlichen Handelns (Interaktion) sowie die daraus resultierenden Organisationen und Dynamiken (Evolution). […] Hervorzuheben ist allerdings, dass der „Wirtschaftsgeographie“ von Bathelt/Glückler, auch wegen ihres Umfanges, am ausgeprägtesten der Charakter eines Lehrbuches aus einem Guss zukommt. […]
Autoreninfo

Bathelt, Harald

Bathelt, Harald

Prof. Dr. Harald Bathelt ist Professor am Department of Political Science der University of Toronto, Kanada, wo er den Canada Research Chair für Innovation & Governance innehält. Er ist zudem Professor am Department of Geography and Planning der University of Toronto und Research Associate am Viessmann Research Centre der Wilfrid Laurier University in Waterloo, Kanada. Zuvor war er als Professor an der Universität Frankfurt/Main und an der Universität Marburg sowie als Gastprofessor an den Geographischen Instituten der Wilfrid Laurier University, Kanada und der East China Normal University in Shanghai, China tätig. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich Wirtschafts- und Industriegeographie, Politische Ökonomie und Methodik. Seine Forschungstätigkeit beschäftigt sich mit einem relationalen Forschungsansatz in der Wirtschaftsgeographie, wissensbasierten Clusterkonzeptionen, „local buzz“ und „global pipelines“, temporären Clustern, Innovationssystemen und sozioökonomischen Konsequenzen des regionalen und industriellen Wandels. Weitere Informationen über seine gegenwärtigen Forschungsaktivitäten und Publikationen finden sich unter http://www.harald-bathelt.com.

Glückler, Johannes

Prof. Dr. Johannes Glückler lehrt an der Universität Heidelberg.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von P. Nienkemper

Das Buch bietet einen guten Einstieg in die Wirtschaftsgeographie und einen guten Überblick zu der großen Vielfalt wirtschaftsgeographischer Themen. Die Abbildungen sind gut aufbereitet und erhöhen die Verständlichkeit der erläuterten Zusammenhänge. Die Sprache ist auch für Studierende der ersten Semester gut verständlich und der Aufbau des Buches ist nachvollziehbar.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Trautz

Gut geeignet um sich im Masterstudiengang komplexere Sachverhalte wissenschaftlich basiert zu erschließen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Hiller

Standardwerk der Wirtschaftsgeographie in aktualisierter Auflage, guter Gesamtüberblick über die Fachdisziplin, klass. Theorieansätze sind ebenso enthalten wie postmodernes Gedankengut.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Kulicke

Sehr gute Aufbereitung der wesentlichen Grundlagen in der Wirtschaftsgeographie, leicht verständlich und gute Darstellung durch Graphiken.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von S. Otto

Das Lehrbuch Wirtschaftsgeographie von Bathelt & Glückler bildet den aktuellen Stand der Debatten in der Fachdisziplin fundiert und präzise ab.
Es ist das Beste derzeit verfügbare Lehrbuch der Wirtschaftsgeographie, insbesondere aufgrund einer übersichtlichen Gliederung und dem tiefgehendem Verständnis für Vorläufer spezifischer Thesen. Dies wirkt sich allerdings stellenweise auch negativ aus, da es zu Wiederholungen bei der Herleitung von Thesen kommt. Das kann gerade bei Studienbeginnern zu Problemen bei der Einordnung führen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Schulte-Derne

Gegenüber der vorhergehenden Ausgabe (3. Aufl.) ist die jetzt erschienene 4. Auflage layouttechnisch deutlich verbessert (farbige Hinterlegung der Einschübe), deutlichere Trennung der sechs Teile, z.T. günstigere Reproduktion von Abbildungen - alles in allem eine bessere Lesbarkeit des Buches. Mehrfarbigkeit einzelner Abb. wäre noch hilfreicher. Aber auch inhaltliche Ergänzungen sind absolut hilfreich - bis hin zu kleinsten Formulierungsveränderungen und Änderungen in der Wortwahl.

Nach wie vor ein absolut zu empfehlendes Standardwerk und ein Quantensprung gegenüber der ersten Auflage.

Ein Muss, nicht nur für Geographiestudierende

Bewertung

Kundenmeinung von Marvin Scott Schlamelcher

Bathelts und Glücklers "Wirtschaftsgeographie" in der mittlerweile vierten Auflage (2018) ist ein sehr informatives, gut zu lesendes und umfangreiches Nachschlagewerk, das nicht nur für die Geowissenschaften von Bedeutung ist. Das Buch, das ein besonderes Augenmerk auf die relationale Perspektive der räumlichen Wirtschaftsausprägungen legt, liefert einen tiefgreifenden Einblick in die Vielfalt der Disziplin und beleuchtet (kritisch) neben den wichtigsten klassischen wirtschaftsgeographischen Konzepten, Modellen und Theorien, wie z. B. der Theorie der Zentralen Orte oder dem Transportkostenminimalpunkt, auch die neueren, was gerade im Zeitalter von vermehrten Postwachstumsökonomien äußerst interessant ist. Alle Theorien und Modelle werden dabei von den Autoren leicht und verständlich erklärt, sodass ein Verstehen dieser durch ein gründliches Lesen im Selbststudium definitiv gewährleistet ist. Thematisch ist das Buch insgesamt in sechs Teile gegliedert: Nach einer Einführung (Teil 1) und dem Thematisieren der Ansätze und Grenze der Raumwirtschaftslehre (Teil 2) wird im weiteren Verlauf neben wirtschaftlichem Handeln (Teil 3), Organisation (Teil 4) und Wachstum (Teil 5) auch das Themenfeld Innovation (Teil 6) aufgegriffen und betrachtet. Besonders lobenswert finde ich v. a. die zahlreichen zur Erklärung der Theorien und Modelle herangezogenen Abbildungen und Visualisierungen sowie das vierte Kapitel, in dem wichtige ökonomische Grundbegriffe erläutert werden. Auch die kontinuierlich angeführten Unterkapitel zur kritischen Würdigung einzelner Theorien generieren meines Erachtens ein besseres Verständnis dieser. Durch einen Blick auf das Literaturverzeichnis mit einer beachtlichen Länge von insgesamt 53 Seiten wird deutlich, um was für ein gut recherchiertes Buch es sich handelt. Interessiert man sich für die Ausprägungen der Wirtschaft im Raum, also für die Wirtschaftsgeographie, so ist das Buch äußerst kaufenswert. Ich wünschte, ich hätte das Buch ein paar Semester früher besessen! Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Sprache, denn sie ist nicht die sprachsensibelste, weshalb das Buch doch eher dem Studierenden und nicht etwa dem Laien zu empfehlen ist.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Zeilhofer

Umfassender und informativer Überblick zu wirtschaftsgeografischen Themen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von R. Mollenhauer

Das Buch bietet eine sehr guten Überblick und in spezifischen Aspekten eine hohe Detaillieren, die mit Beispielen und Texten, die im Unterricht mit den Studierenden verwendet werden können. Ich konnte Aspekte aus Kapitel 9 und 14 in meine Lehrveranstaltung "Kooperationsnetzwerke und Innovation" einbauen, die von berufstätigen Studieren besucht wird; hier half die Nähe zur Geographie, auch mal über den eigenen Branchenbereich (i.d.R- Logistik, Service und mittelständische Unternehmen) hinauszuschauen. Dazu kommt, dass die Teilnehmer us dem Raum Tirol und Süddeutschland kommen, daher mit der Verbindung von Wirtschaft und Geographie Vorerfahrungen haben.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Neise

Sehr guter Überblick über alle relevanten, aktuelllen Theorien. Gute kritische Reflekftion der Ansätze.
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