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Handbuch Mediencontrolling

Performanceorientierte Steuerung in der Medienindustrie

von Gläser, Martin ; Kühnle, Boris Alexander Fach: Medien- und Kommunikationswissenschaft;

Medien sind Wirtschaftsgüter. Medienunternehmen verfolgen deswegen eine Gewinnerzielungsabsicht oder wollen zumindest kostendeckend arbeiten.
Controlling ist eine Führungsunterstützungsfunktion. Es unterstützt das Management dabei, Formal- und Sachziele zu erreichen. Folglich ist das Controlling auch in Medienorganisationen zentral. Das gilt z. B. für Publishing-Unternehmen sowie für private und öffentlich-rechtliche Fernseh- oder Radiosender, genauso wie für Plattformbetreiber und „Pure Digital“-Player im Medienbereich.
Eine performanceorientierte Steuerung bedarf in der Medienindustrie allerdings eines umfassenden und zugleich spezifischen Controllings. Dabei ist zu beachten, dass eine solche Steuerung von Medienunternehmen vor einer doppelten Herausforderung steht: Zum einen ist angesichts der hohen ökonomischen Relevanz der Medien eine klassische betriebswirtschaftliche Steuerung elementar. Zum anderen erfüllen Medien aber auch eine bedeutende gesellschaftliche, kulturelle sowie politische Funktion. Die Erfüllung dieses so genannten „Public Values“ lässt sich nicht immer quantitativ oder monetär abbilden. Eine „performanceorientierte Steuerung“ muss dieser dualen Rolle der Medien aber Rechnung tragen.
Das vorliegende Handbuch für Studium und Praxis greift in umfassender Weise die zentralen Aspekte des Controllings auf und wendet sie konsequent auf die Besonderheiten der Medien an. Ein klarer „Rundumblick“ auf das Mediencontrolling wird geboten, nicht zuletzt durch zahlreiche Anwendungs- und Fallbeispiele ausschließlich aus der Medienbranche.

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Details
ISBN 9783825286941
UTB-Titelnummer 8694
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Einband Gebunden
Formate UTB XL (19,6 x 26,6 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 564 S.
Inhalt
Vorwort 5
Inhalt 9
1 Konzeptionelle Grundlagen 13
1.1 Controlling-Grundverständnis 14
1.1.1 Auffassungen von Controlling 14
1.1.2 Zentrale Funktionen von Controlling 18
1.1.3 Controllinginstrumente 28
1.2 Medienspezifika und deren Implikationen für das Controlling 31
1.2.1 Spezifika auf der Entstehungsseite 32
1.2.2 Eigenschaften von Medienprodukten 39
1.2.3 Spezifika auf der Nutzungsseite 54
1.2.4 Gesellschaftliche und politische Wirkungen 68
1.3 Fallbeispiele 73
Literatur 79
2 Accounting 83
2.1 Rechnungswesen in Medienunternehmen 84
2.2 Relevanz des Rechnungswesens für das Controlling 87
2.2.1 Funktionen des Rechnungswesens 87
2.2.2 Zentrale Rechnungsgrößen 90
2.3 Rechnungen 102
2.3.1 Bilanz als Vermögens- und Kapitalrechnung 103
2.3.2 Gewinn- und Verlustrechnung als Wertrechnung 112
2.3.3 Kapitalflussrechnung als Finanzierungsrechnung 116
2.4 Fallbeispiele 120
Literatur 123
3 Informationsversorgung 125
3.1 Informationsversorgung im Medienbereich 126
3.1.1 Medienspezifika zur Informationsversorgung 126
3.1.2 Führungsinformationen und Performance Measurement 132
3.1.3 Kennzahlen und Kennzahlensysteme 156
3.1.4 Berichtswesen, Management Reporting und Berichte 164
3.2 Instrumente der Formalzielmessung 176
3.2.1 Kosten- und Leistungsrechnung zur Erfolgsermittlung 176
3.2.2 Kostenartenrechnung 188
3.2.3 Kostenstellenrechnung 196
3.2.4 Kostenträgerrechnung 209
3.2.5 Deckungsbeitrag und Break-Even-Analyse 218
3.2.6 Instrumente des Kostenmanagements 227
3.2.7 Integrierte Erfolgsmessung 235
3.2.8 Jahresabschluss- und Bilanzanalyse 241
3.3 Instrumente der Sachzielmessung 248
3.4 Fallbeispiele 257
Literatur 262
4 Planung und Budgetierung 267
4.1 Planung und Budgetierung bei Medienunternehmen 268
4.2 Planungs- und Kontrollsystem 273
4.2.1 Bausteine des Planungs- und Kontrollsystems 273
4.2.2 Ausgestaltung der relevanten Teilplanungen 277
4.2.3 Umfassende Integration und Koordination 281
4.3 Budgetierung 283
4.3.1 Vom Plan zum Budget 283
4.3.2 Festlegung des Gesamtbudget-Volumens 286
4.3.3 Verteilung des Gesamtbudgets auf Verantwortungsträger 289
4.3.4 Relevanz des Koordinationsmodus 295
4.3.5 Optimierung der Steuerungsfunktion der Budgetierung 298
4.4 Fallbeispiele 301
Literatur 314
5 Organisations- und Personalcontrolling 317
5.1 Organisations- und Personalmanagement im Medienbereich 318
5.2 Steuerung von Organisation und Personal 319
5.2.1 Controlling als Instrument der Organisationsgestaltung 319
5.2.2 Controlling als Instrument im Personalmanagement 332
5.3 Fallbeispiele 343
Literatur 348
6 Strategisches Controlling 351
6.1 Strategisches Controlling bei Medienunternehmen 352
6.2 Positionierung von strategischem Controlling 360
6.2.1 Prozessuale Perspektive 360
6.2.2 Inhaltliche Perspektive 375
6.3 Ganzheitliche strategische Steuerung 397
6.3.1 Konfiguration des Geschäftsmodells 397
6.3.2 Balanced Scorecard 404
6.3.3 Corporate Responsibility 411
6.4 Fallbeispiele 425
Literatur 431
7 Projektcontrolling 435
7.1 Projektmanagement bei Medienunternehmen 436
7.2 Konzeptionelle Grundlagen 445
7.2.1 Typisierung von Medienprojekten 445
7.2.2 Project Governance 451
7.3 Controlling im Kontext der Projektphasen 457
7.3.1 Projektentstehung 458
7.3.2 Projektdefinition 465
7.3.3 Projektstart 470
7.3.4 Projektplanung 478
7.3.5 Projektrealisation 488
7.3.6 Projektabschluss 496
7.4 Fallbeispiele 500
Literatur 506
8 Ausgestaltung der Controllingfunktion 509
8.1 Umsetzung von Controlling in Medienunternehmen 510
8.2 Grundbausteine eines effizienten Controllingsystems 511
8.2.1 Informationstechnische Ausgestaltung 511
8.2.2 Personale Ausgestaltung der Controllingfunktion 520
8.2.3 Organisationale Ausgestaltung der Controllingfunktion 529
8.3 Erfolgskontrolle und Dokumentation 541
8.4 Fallbeispiele 544
Literatur 551
Stichwortverzeichnis 553
Autoreninfo

Gläser, Martin

Gläser, Martin

Prof. Dr. Martin Gläser: - Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart - Gründer des Studiengangs Medienwirtschaft - Betriebs- und Volkswirtschaftslehre der Medien - Unternehmensführung, Controlling, Projektmanagement - Autor des Werkes „Medienmanagement“

Kühnle, Boris Alexander

Kühnle, Boris Alexander

Prof. Dr. Boris Alexander Kühnle: - Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart - Studiendekan Medienwirtschaft, Professur für Medienwirtschaft und Finanzmanagement in TIME-Märkten - Dekan Wirtschaft am Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS), ab 3/2020
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Bewertungen

Dieses Handbuch favorisiert den Controlling- Ansatz von Horváth und Küpper.

Bewertung

Kundenmeinung von Dr. Michael Lausberg

In Zusammenarbeit mit der obersten Führungsebene führen Controller die Teilziele der Bereiche eines Unternehmens oder Behörden zu einem ganzheitlichen und abgestimmten Zielsystem zusammen. Das Zielsystem bildet den Ausgangspunkt für die eigentliche Budgetierung, in der Maßnahmen und Ressourcen zur Zielerreichung festgelegt werden. In diesem Handbuch wird speziell auf das Controlling in Medienorganisationen eingegangen. Das gilt z. B. für Publishing-Unternehmen sowie für private und öffentlich-rechtliche Fernseh- oder Radiosender, genauso wie für Plattformbetreiber und „Pure Digital“-Player im Medienbereich.
Eine performanceorientierte Steuerung bedarf in der Medienindustrie allerdings eines umfassenden und zugleich spezifischen Controllings. Dabei ist zu beachten, dass eine solche Steuerung von Medienunternehmen vor einer doppelten Herausforderung steht: Zum einen ist angesichts der hohen ökonomischen Relevanz der Medien eine klassische betriebswirtschaftliche Steuerung elementar. Zum anderen erfüllen Medien aber auch eine bedeutende gesellschaftliche, kulturelle sowie politische Funktion. Die Erfüllung dieses so genannten „Public Values“ lässt sich nicht immer quantitativ oder monetär abbilden. Eine „performanceorientierte Steuerung“ muss dieser dualen Rolle der Medien aber Rechnung tragen.
Auf der einen Seite werden das allgemeine Controllingkonzept, seine Aufgaben, seine Organisation, seine Instrumente und Anwendungsbereiche behandelt. Auf der anderen Seite wird dies in den speziellen Kontext der Medienbranche mit zahlreichen Anwendungs- und Fallbeispielen bezogen. In jedem Kapitel wird die jeweilige Medienspezifität herausgestellt und die daraus resultierenden Wirkungen auf das Controlling deutlich gemacht.
Im ersten Kapitel wird auf die konzeptionellen Grundlagen des Controllings eingegangen und schildert dabei die Implikationen, die sich aus den Besonderheiten von Medienprodukten ergeben. Danach stehen die Grundlagen des Rechnungswesens im Mittelpunkt; darauf aufbauend folgt die Informationsversorgung durch das Controlling. Dabei liegen Schwerpunkte auf die Erfolgsermittlung und die Messung von Formal- und Sachzielen als Basis für Managemententscheidungen. Weiterhin geht es um die Planung und Budgetierung, bevor das Organisations- und das Personalsystem und deren Controlling dargestellt wird. Anschließend werden die Bereiche des strategischen Controllings, das zum Ziel hat, Unternehmen eine dauerhaft werthaltige Differenzierungsposition zu sichern, beschrieben. Speziell orientiert auf Medienproduktionen folgt dann das Projektcontrolling. Zum Schluss geht es um die konkrete Umsetzung von Controlling im Medienunternehmen: Dabei werden die informationstechnische, die personale und die organisationale Ausgestaltung sowie Erfolgskontrolle und Dokumentation veranschaulicht.
Jedes Kapitel ist folgendermaßen aufgebaut: Am Anfang gibt es einen Ausblick auf den folgenden Wissensstoff und es werden Leitfragen des Kapitels abgedruckt. Am Ende gibt es mehrere Fallbeispiele mit Praxisbezug. Danach wird weiterführende Literatur sowohl allgemeiner Art als auch spezifisch für Medien vorgestellt.
Im Anhang findet man noch ein Stichwortverzeichnis.

Dieses Handbuch favorisiert den Controlling- Ansatz von Horváth und Küpper. Danach sollten nicht nur Informationen vermittelt werden, sondern dass das Controlling als Instrument zur Koordination verstanden werden kann. Das Controlling sollte ein Subsystem der Führung sein. Zielgruppe des Handbuches sind Berufstätige in Management und/oder in der Medienbranche, die sich in das Thema Controlling einarbeiten wollen oder als Nachschlagwerk. Außerdem ist es für Dozenten und Studenten der Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaften oder BWLer mit dem Schwerpunkt Medien konzipiert. Das Buch hat eine gute Struktur und erfüllt wesentliche Punkte eines Lehrbuches. Ein Glossar zum Nachschlagen wäre noch von Vorteil gewesen.

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