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Techniksoziologie

von Häußling, Roger Fach: Soziologie;

Einführung in die Techniksoziologie - Ein Lehrbuch für alle Studienabschnitte

Das Lehrbuch liefert einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung sowie deren wissenschaftliche Wurzeln. Behandelt werden techniksoziologische Aspekte wie Cyborg, soziotechnische Regime, Netzwerke und Agency.

Das Buch ist für Studierende im Bachelor- und Masterabschnitt, aber auch für die berufspraktische Ausbildung geeignet. In der überarbeiteten Neuauflage zur Techniksoziologie werden neuere Entwicklungen im Zusammenhang mit Digitalisierung und Datafizierung präsentiert.
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Details
ISBN 9783825250799
UTB-Titelnummer 4184
Auflagennr. 2. überarb. u. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2019
Erscheinungsdatum 13.05.2019
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 450 S.
Inhalt
1. Was meint Techniksoziologie? 9
2. Wegbereiter der Techniksoziologie 17
2.1 Wurzel I: Technik als geronnene Arbeit, Produktionsmittel und Ausdruck der Produktionsverhältnisse – Karl Marx 24
2.2 Wurzel II: Technik als Ausdruck des Rationalisierungsprozesses der Moderne – Max Weber, Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld 39
2.3 Wurzel III: Technik als Institution – Émile Durkheim, Marcel Mauss und Maurice Halbwachs 49
2.4 Wurzel IV: Technik als kulturelle Form der Welterschließung – Ernst Cassirer 60
2.5 Wurzel V: Technik als künstliches Organ des Menschen – Paläoanthropologie und Philosophische Anthropologie 66
2.6 Wurzel VI: Technik als Innovationsphänomen – Joseph Schumpeter, Seabury Colum Gilfillan, Gabriel Tarde 75
3. Klassische Positionen der Techniksoziologie 87
3.1 Technikdeterministische Ansätze (William Ogburn, Jacques Ellul, Helmut Schelsky) 91
3.2 Konzepte der Technik im Horizont gesellschaftlicher Epochenschwellen (Hans Freyer, Heinrich Popitz) 102
3.3 Soziologie technischer Artefakte (Hans Linde, Bernward Joerges) 114
3.4 Soziologie des Computers (Norbert Wiener, Herbert Simon, Terry Winograd/Fernando Flores) 125
3.5 Technik in den Bindestrich-Gesellschaften – gesellschaftstheoretische Perspektiven auf Technik (Daniel Bell, Manuel Castells, Ulrich Beck) 140
3.5.1 Technik in der Informationsgesellschaft 143
3.5.2 Technik in der Netzwerkgesellschaft 148
3.5.3 Technik in der Risikogesellschaft 151
3.6 Kritische Theorie der Technik (Walter Benjamin, Max Horkheimer/Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Jürgen Habermas) 156
3.7 Systemtheorie der Technik (Niklas Luhmann, Jost Halfmann, Klaus Peter Japp) 179
3.8 Konstruktivistische Ansätze 189
3.8.1 Wissenschaftssoziologie als Bezugspunkt 192
3.8.2 Edinburgh Strong Programme (ESP) 194
3.8.3 Empirical Programme of Relativism (EPOR) 195
3.8.4 Laborkonstruktivismus 197
3.8.5 The Social Shaping of Technology (SST) 198
3.8.6 The Social Construction of Technology (SCOT) 203
3.9 Theorie großer technischer Systeme (LTS) (Thomas P. Hughes) 206
3.10 Akteurzentrierter Institutionalismus (Renate Mayntz/Volker Schneider, Raymund Werle) 213
3.11 Kulturalistische Konzepte (Lewis Mumford, Karl Hörning, Cultural Studies) 220
3.12 Strukturationstheoretische Techniksoziologie (Disco/van der Meulen, Schulz-Schaeffer) 234
3.13 Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) (Bruno Latour, Michel Callon, John Law) und Post-ANT 240
4. Aktuelle Entwicklungen der Techniksoziologie 253
4.1 Innovationsforschung 255
4.1.1 Pfadkonzepte 258
4.1.2 Zur soziologischen Perspektive der Innovationsökonomie 266
4.1.3 Soziologische Innovationsforschung 278
4.2 Diffusionsforschung 289
4.3 Technikforschung und Design 296
4.4 Konzepte des new materialism einschließlich Praxeographie 311
4.5 Technikforschung und Digitalisierung 325
4.5.1 Codes, Protokolle und Algorithmen als Treiber der Digitalisierung 329
4.5.2 Datenbanken als Treiber der Digitalisierung 337
4.5.3 Digitale Soziologie/Computational Social Science 345
5. Methoden der Techniksoziologie 353
5.1 Technikfolgenabschätzung 360
5.2 Technikgeneseforschung als Leitbildforschung 373
5.3 Akzeptanzforschung und Partizipationsverfahren 381
5.4 Zukunftsforschung 403
Glossar 413
Literatur 471
Personenverzeichnis 499
Stichwortverzeichnis 504
Farbtafeln 513
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 515
Pressestimmen
Aus: ekz-info – Schäfer – 9.9.2019
Einführendes Lehrbuch für Studierende, [.] in vollständig überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage vorliegend. Von rund 440 auf knapp 520 Seiten erweitert, bietet der Titel eine Begriffsbestimmung, einführende Erläuterungen zu den verschiedenen Wegbereitern der Fachrichtung sowie Darstellung klassischer Positionen. […]. Glossar und Literaturliste - beides äußerst umfangreich - runden den Band ab. […]

Aus: lehrerbibliothek – Marcel Remme – August 2019
[…] Häußlings an Studierende der Soziologie adressiertes Lehrbuch gibt einen sehr guten Überblick über das Profil, die Geschichte, die derzeitigen Entwicklungen und die Methoden der Techniksoziologie. Besondere Erwähnung verdient das mehr als 50 Seiten umfassende Glossar, in dem zentrale und aktuelle Begriffe der Techniksoziologie erklärt werden. Auch für Lehrkräfte der Fächer Ethik und Philosophie kann das Buch aufgrund der gut verständlichen Darbietung techniksoziologischen Grundwissens eine produktive Hilfe sein, wenn sie beispielsweise Unterrichtseinheiten zur Technikethik oder zur Technikphilosophie durchführen. In ihnen werden nämlich u. a. problematisiert: das Mensch-Technik-Verhältnis sowie die gesellschaftlichen und ökologischen Chancen und Risiken innovativer Technologien.

Aus: ekz.bibliotheksservice – Alfred Pleuß – KW 52/2014
[…] Der Autor, Professor für Soziologie an der Technischen Hochschule Aachen, bietet eine im Ansatz gut verständliche, gründliche Darstellung, die durch Tabellen und Abbildungen aufgelockert wird. […]

Autoreninfo

Häußling, Roger

Prof. Dr. Roger Häußling ist Inhaber des Lehrstuhls für Technik- und Organisationssoziologie an der RWTH Aachen.
Leserbewertungen

Bewertungen

Sehr gelungene Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von Sebastian Thiem

Das Werk Roger Häusling führt konsequent in das weite Feld der Techniksoziologie heran. Obwohl mit über 440 Seiten umfangreich, gliedern sich die fünf Teile plus Anhang instruktiv und führen von einer grundlegenden Definition bis hin zu vertiefenden Methoden der Forschung. Die Beschreibungen der verschiedenen Positionen der Forschung, diverser Entwicklungen oder Methoden sind dabei instruktiv auf einen Lernprozess abgestellt, sie werden nicht bewertet oder gewichtet, sodass man sich ohne Tendenz oder Richtungsweisung durch die Kapitel arbeiten kann. Einen breiten Raum nehmen die klassischen Positionen der Techniksoziologie ein, dort werden die wichtigsten nebst ihrer bekannten Vertreter vorgestellt und mittels situativer Beispiele verständlich gemacht. Gerade für einen Einstieg in dieses Themenfeld ist dieses grundlegende Kapitel überaus wertvoll. Die dem Text beigefügten grafischen Darstellungen, Abbildungen und Beispiele sind wohl platziert und sehr gut gelungen, was besonders auch für den Anhang gilt. Beigefügt wird u. a. ein doch umfangreiches Glossar, das alle wichtigen Begriffe detaillierter vorstellt, damit lässt sich auch ohne Durchsicht der einzelnen Kapitel einiges an Wissen generieren. Wenn eine Arbeit in dem Themenkomplex angestrebt wird, ist dies von Vorteil. Der Autor nimmt diesen doch umfangreichen Komplex pointiert in den Blick. Themen, die in der Monographie nicht angesprochen werden können, sind zumindest mit Hinweisen auf weiterführende Literatur und/oder Hinweisen im Text erschlossen. Roger Häusling legt mit diesem Werk einen verlässlichen Begleiter vor, auf dessen Basis man fundiert vertiefend in die Materie einsteigen kann. Der Sprachstil ist von Sachlichkeit geprägt, der Text wirkt nirgends zu trocken, langweilig oder unverständlich.

Vorbildliche Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von Andreas G.

Das Buch ist eine rundum gelungene Einführung in die Techniksoziologie. M.E. ist sie als Ergänzung auch für Seminare zur Philosophie der Technik empfehlenswert, vor allem da es zwischen beiden Bereichen eine sehr große Schnittmenge an gemeinsamen Fragestellungen und Klassikern gibt.

Uneingeschränkt empfehlenswert

Bewertung

Kundenmeinung von Dominic Kudlacek

Ich nutze dieses Buch zur Vorbereitung eines Seminars (mit dem gleichen Titel). Ich finde insbesondere die Strukturierung bzw. Gliederung der Inhalte sehr gelungen. Positiv hervorhebenswert erscheint mir auch die Gewichtung der behandelten Themen. So werden bspw. Auszüge aus dem Werk älterer Theoretiker (es sind tatsächlich alles Männer) behandelt, die man im Zusammenhang mit Techniksoziologie vielleicht nicht erwartet hätte. Die Darstellungen fallen hier dann aber in gebotener Kürze aus, während der Schwerpunkt auf aktuelleren Beiträgen liegt. Das macht das Buch für mich sehr lesenswert.

Die Inhalte sind sehr gut aufbereitet und die angenehme und verständliche Sprache macht es möglich, dass man das Buch auch Studierenden anderer Fachbereiche als der Soziologie nahelegen kann (wie etwa Studierende der Ingenieurwissenschaften oder des Maschinenbaus).

Für mich ist Häußlings Techniksoziologie daher uneingeschränkt empfehlenswert.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Hannappel

R. Häußling geht in seinem Buch 'Techniksoziologie' nicht nur auf historische Aspekte, sondern zudem auf techniksoziologische Ansätze und aktuelle Fragestellungen ein, wodurch konkrete Anwendungsfelder samt Beispielen veranschaulicht erläutert werden. Für eine Einführung und einen Überblick sehr geeignet.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Euler

Zahlreiche unterschiedliche theoretische Einbettungen und Blickwinkel auf die gesellschaftliche Frage der Technik. Als theoretisch fundierter Überblick gut, für den Einsatz aber etwas zu wenig anwendungsbezogen. Es fehlen präzisere exemplarische Anwendungen der Aspekte von Techniksoziologie an einzelnen technischen Artefakten oder Phänomenen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Lemm

- sehr gut strukturiert
- einfach verständlich
- gute Sprache
- Anwendungsbeispiele

Ein umfassender Querschnitt durch das Feld der Techniksoziologie

Bewertung

Kundenmeinung von Simone Ines Lackerbauer

Das Thema meiner Doktorarbeit befasst sich mit einem Forschungsgegenstand aus der Techniksoziologie. Aus diesem Grund – und weil der vorliegende Titel mit dem Erscheinungsdatum Oktober 2014 auf einem sehr guten, aktuellen Stand ist – bestellte ich mir den UTB-Band „Techniksoziologie“ von Roger Häußling aus der Reihe „Studienkurs Soziologie“. Prof. Dr. Roger Häußling ist Univ.-Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik- und Organisationsforschung am Institut für Soziologie der RWTH Aachen und Senior Research Fellow am HfG-Forschungsinstitut Karlsruhe.

„Techniksoziologie“ bietet auf rund 440 Seiten einen umfassenden Einblick in diese Spezielle Soziologie. Häußling weist darauf hin, dass Techniksoziologie eng verknüpft ist mit der Wissenschaftssoziologie: Im internationalen Raum ist sogar die Sammelbezeichnung STS („science, technology, and society studies“) geläufig und auch die entsprechende Sektion der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie) heißt „Wissenschafts- und Technikforschung“. In der Forschungspraxis jedoch existiert die Techniksoziologie in Deutschland als eigenständiger Zweig und wird dank Häußlings Studienbuch als Disziplin sehr anschaulich umfasst.

Der Band ist in sechs Kapitel unterteilt, die von den Grundsatzfragen über die Historie bis hin zu Perspektiven für die Zukunft der Techniksoziologie einen umfassenden Querschnitt durch die Disziplin bieten. In „1. Was ist Techniksoziologie?“ umreißt der Autor kurz und anschaulich die Auffassung von „Technik“, mit der die Techniksoziologie arbeitet. In „2. Entwicklungsgeschichte und Wegbereiter der Technologie“ geht er auf insgesamt sechs verschiedene Wurzeln ein, welche die Disziplin geformt haben. In „3. Grundbegriffe der Techniksoziologie“ erläutert er uns den Grundwortschatz und verankert die einzelnen Vokabeln in ihrem soziologischen Kontext. In „4. Techniksoziologische Ansätze“ präsentiert er groß 12 Herangehensweisen an den Forschungsgegenstand Technik, gefolgt von „5. Aktuelle techniksoziologische Fragestellungen“. Dort beschreibt er kurz Fragen der Innovations- und Diffusionsforschung und bietet einen ausführlichen Überblick zur Techniksoziologie in Deutschland mit acht theoretischen Ansätzen. Im letzten Kapitel, „6. Kritik und Perspektiven“, geht er auf vier Möglichkeiten ein, die Techniksoziologie mit der von ihm geforderten empirischen Wände weiterzuentwickeln. Literaturverzeichnis, Personenregister und Sachregister bilden den Abschluss. Insgesamt ist der Aufbau klar und durchdacht, die Struktur erlaubt es dem Leser, sich sofort das Thema oder Schlagwort herauszusuchen, das für ihn von unmittelbarem Interesse ist. Vor allem der Blick auf den Stand der Disziplin in Deutschland ist nützlich für all jene, die in diesem Bereich in Deutschland aktiv werden wollen. Auch halte ich die Rückbezüge zur Allgemeinen Soziologie für sehr wertvoll, um sich stets daran zu erinnern, dass Technik jedweder Art in jeder gesellschaftlichen Sphäre von Relevanz ist.

Relevant ist auch Häußlings Studienbuch – und zwar nicht nur für Techniksoziologen. Studierende aus anderen Speziellen Soziologien, sowie aus anderen Fachrichtungen (Kultur-, Medien- und Kommunikationswissenschaften, durchaus auch Informatik) werden hier ebenfalls viele interessante Anknüpfungspunkte finden, die eine neue Perspektive auf ihre jeweiligen Forschungsgegenstände ermöglichen. Der vorliegende Band weist sehr viele weiterführende Referenzen auf, die zur Prüfungsvorbereitung oder für eine Abschlussarbeit sehr relevant sind, wenn man sich vom allgemeinen Grundwissen über die Disziplin entfernen möchte. Geeignet halte ich das Buch für Studierende jeden Semesters; wer mit dem Vokabular oder gewissen Theorien nicht vertraut ist, der wird anhand der genannten Referenzen diese Wissenslücken gezielt schließen können. Die Sprache ist zudem sehr leicht verständlich und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen; die Einleitungen zu jedem einzelnen (Unter-)Kapitel sorgen dafür, dass man durchaus auch nur einzelne Kapitel lesen kann.
Einige Abbildungen und Tabellen lockern das textlastige Layout auf; an manchen Stellen wären Listen oder deutlichere Hervorhebungen noch sinnvoll gewesen, um auch beim Querlesen sofort auf die relevanten Gliederungspunkte zu stoßen. Ansonsten gibt es an der Aufmachung nichts auszusetzen und nichts besonders zu loben – wichtiger ist ohnehin, dass der Inhalt verständlich vermittelt wird und diese Aufgabe erfüllt Häußling mit Bravour. Das Glossar ist noch besonders als Lernhilfe hervorzuheben, da es wichtige Vokabeln umfasst, ohne deren Beherrschung Verständnis von und Kommunikation über Techniksoziologie fast nicht möglich sind.

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