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Dogmatik in biblischer Perspektive

von Ohly, Lukas Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

In seiner systematisch-theologischen Zielsetzung will der Band die Wahrheit des christlichen Glaubens erfahrungsnah und weitgehend ohne Fachsprache begründen. Leserinnen und Leser sollen an ihren Lebenserfahrungen die Plausibilität christlicher Wahrheitsansprüche abgleichen können. Darüber hinaus werden die theologischen Topoi an biblische Texte zurückgebunden, die dabei konsequent als gedeutete Erfahrungen interpretiert werden.

Das Buch entfaltet alle Topoi der evangelischen Dogmatik. Die klassische Einteilung in Fundamentaltheologie, Gotteslehre, Schöpfungslehre und Theologische Anthropologie, Christologie, Pneumatologie und Eschatologie wird dabei beibehalten. Am Ende jeder Sektion werden einige Literaturempfehlungen zur Vertiefung gegeben und kommentiert.
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Details
ISBN 9783825254230
UTB-Titelnummer 5423
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 13.07.2020
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Narr Francke Attempto
Umfang 272 S.
Inhalt
1 Das Ziel dieses Buches
I. Die Grundlagen, von Gott zu reden
2 Christlich wahrnehmen (Theologie als Wahrnehmungswissenschaft, Heb. 11, 8-10)
3 Warum Menschen von Gott reden (Lk. 1, 68-79)
4 Gefühl für die Wahrheit (Theologische Wahrheitstheorie, Joh. 8, 21-26)
5 Die Bibel und Gottes Wort (Das reformatorische Schriftprinzip, 2. Kor. 3, 3-9)
6 Christus und das Alte Testament (Alter und neuer Bund, Joh. 5, 39-46)
II. Gottes Wirklichkeit
7 Was ist Gott? (2. Mose 33, 18-23)
8 Gott mit dem menschlichen Gesicht (Trinität)
8.1 Die Treue Gottes im Menschen (Ps. 43)
8.2 Die Struktur religiöser Rede (Lk. 24,30-31)
9 Gottes Allmacht und Güte (Eigenschaften Gottes, Ps. 139, 5-10)
10 Zu Gott beten (Lk. 18,1-8)
11 Wie kann Gott das Böse zulassen? (Das Theodizee-Problem)
12 Gottes Offenbarung
12.1 Orte der Offenbarung (1. Mose 28, 10-19)
12.2 Die Rückkehr der Offenbarung (1. Mose 35, 6-15)
III. Gottes Geschöpfe
13 Die Schöpfung und die Entstehung der Welt (1. Mose, 1, 1–3a)
14 Hat Gott einen Plan mit unserem persönlichen Lebensablauf? (Vorsehung Gottes, 2. Sam. 12, 1-10.13-15a)
15 Christen und Juden – ein erwähltes Volk (Röm. 9, 1-8, 14-16)
16 Engel (Joh. 3,11-16)
17 Der Mensch
17.1 Der geschaffene Mensch in der geschaffenen Welt (1. Mose 2, 4
17.2 Der geborene Mensch (Ps. 139, 13
17.3 Der freie Mensch in Zweideutigkeit (1. Mose 3, 1
17.4 Der liebende Mensch (1. Kor. 13)
17.5 Der sterbliche Mensch (Psalm 8, 4
18 Der sündige Mensch
18.1 Die Entstehung der Sünde (Ps. 139, 19-24)
18.2 Schuld gegenüber verstorbenen Menschen (Lk. 13, 1
IV. Jesus Christus
19 Jesus, Gott und Mensch (Zweinaturenlehre, Mt. 4, 1-11)
20 Gott wird geboren (Inkarnation, Joh. 1, 1-18)
21 Die Wunder Jesu
21.1 Was ist ein Wunder? (Mt. 14, 13-21)
21.2 Die Heilungen Jesu (Mk. 7, 31-37)
22 Die Verkündigung Jesu
22.1 Auf das Reich Gottes zeigen (Mt. 4, 12-17)
22.2 Die Gleichnisse Jesu (Mt. 22, 1
23 Gott der Gekreuzigte
23.1 Der Gekreuzigte als der Ferne (Mk. 14,50. 54.66-72)
23.2 Der Gekreuzigte als der Erhabene (Lk. 23, 23-49)
23.3 Der Gekreuzigte als der Mächtige (Mk. 15,37-39)
24 Christus der Auferstandene und die menschlichen Zweifel
24.1 Der Zweifel an den Zeugen (1. Kor. 15, 1-11)
24.2 Ist die Auferstehung Jesu ein historisches Ereignis gewesen? (Das leere Grab, Mt. 28, 1-10)
24.3 Ein neues Realitätsverständnis (Joh. 20, 11-18)
24.4 Ist die Auferstehung Jesu naturwissenschaftlich möglich? (Mt. 28, 16-20)
25 Die Himmelfahrt Jesu (Apg. 1, 3-4.8
26 Die andere Nähe Gottes (Jak. 5, 7-8)
27 Was „allein“ hilft
27.1 Allein Christus (Kol. 2, 3
27.2 Allein durch das Wort (Mk. 13
27.3 Allein aus Glauben (Treue, Röm. 3,28)
27.4 Allein aus Gnade (Heb. 12, 12-18.22-25a)
28 Der Glaube kommt aus der Predigt – Kontroversen der christlichen Kirchen (Apg. 2, 22-23, 32-33.36
29 Die Kirche
29.1 Die Entstehung der Kirche (Apg. 2, 1-18)
29.2 Die Kirche entsteht aus dem Unglauben (Joh. 16, 5-15)
29.3 Die Menschen in der Kirche (Apg. 16, 14-15)
29.4 Das göttliche Amt der Kirche (Lk. 17, 20-24)
29.5 Die Gnadengaben der Kirche (Lk. 16, 1
30 Die Sakramente (Mk. 16, 1-8)
31 Die Taufe (Joh. 3, 3. 5. 6. 8. 11. 12)
32 Das Abendmahl (Mt. 26, 20-38)
VI. Die letzten Dinge
33 Werden Menschen am Ende ihres Lebens für ihre Werke bestraft?
33.1 Das Jüngste Gericht (Mt. 25, 31-46)
33.2 Wie Gott uns richtet (2. Kor. 5, 17-21)
34 Die Auferstehung der Toten
34.1 Woher können wir etwas vom ewigen Leben wissen? (Joh.3, 11-13)
34.2 Wie sieht das Leben nach dem Tod aus? (1. Kor. 15, 35-38.42-44)
35 Das Reich Gottes (Lk. 13, 22-27)
36 Der Trost des Christentums (2. Kor. 1, 3-7)
Literaturverzeichnis
Register
Pressestimmen

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Autoreninfo

Ohly, Lukas

Prof. Dr. Lukas Ohly lehrt Systematische Theologie und Religionsphliosophie an der Goethe-Universität Frankfurt.
Prof. Dr. Lukas Ohly lehrt Systematische Theologie und Religionsphliosophie an der Goethe-Universität Frankfurt.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Schneider

Das Buch bearbeitet alle Bereiche der klassischen (evangelischen) Systematischen Theologie / Dogmatik. Zugleich verknüpft es diese mit Situationen aus der Praxis und - als besonderer Schwerpunkt - mit einschlägigen biblischen Texten.

Gelebte Dogmatik

Bewertung

Kundenmeinung von Theologiestudent1319

Gleich vorab: Dieses Buch ist kein Dogmatik-Lehrbuch. Es ist auch keine systematische Theologie im klassischen Sinne. Nun, was ist dieses Buch dann?

Es will „die Wahrheit des christlichen Glaubens erfahrungsnah“ begründen – und zwar: „ohne Fachsprache“. Besonderes letzteres lässt aufhorchen: Ist die „Dogmatik in biblischer Perspektive“ also gar kein Fachbuch, weil es keine Fachsprache enthält? Es ist gar nicht so leicht auf den Punkt zu bringen, um was für ein Buch es sich hier genau handelt und wofür es eigentlich geschrieben wurde; ich werde noch einmal zum Schluss dieser Rezension auf diese Frage eingehen.

Zuerst ein paar Beobachtungen: Auf knapp 270 Seiten enthält das Buch 36 in sich abgeschlossene Kapitel, was recht viele sind für diese Seitenzahl. Und ‚in sich abgeschlossen‘ ist wörtlich gemeint: Jedes Kapitel steht für sich, es gibt keinen inhaltlich-argumentativen roten Faden. Sie sind jedoch durch die gleiche Methode verbunden, nämlich durch die phänomenologische Methode, die darin besteht, „von lebensweltlichen Phänomenen auszugehen und biblische Texte als Verstehenshilfen heranzuziehen oder umgekehrt biblische Texte mit Hilfe von Lebenserfahrungen zu deuten“ (S. 13).

Jedes Kapitel wird mit einem Erklärkasten eröffnet, der klassische syst.-theol. Begriffe wie Trinität, Schöpfung oder Zweinaturenlehre kurz erläutert; dann folgt ein Bibeltext und auf diesen rekurrierend eine zwei bis dreiseitige Auslegung dieses dogmatischen Topos in biblischer wie erfahrungsbezogener Perspektive. Als äußerst positiv hervorheben möchte ich die beschließende „Literatur zur Vertiefung“ in jedem Kapitel: Der Verfasser. nennt nicht nur Titel, sondern auch konkrete Kapitel oder Seitenangaben und versieht diese obendrein mit einem kurzen Kommentar darüber, was man dort antreffen kann. Monieren muss ich jedoch, dass der Verfasser. die biblischen Bücher nicht nach den Loccumer Richtlinien zitiert – die Kurzangaben der Bücher werden von ihm nämlich mit einem Punkt abgeschlossen.

Nun zur Ausgangsfrage: Wofür wurde das Buch geschrieben und wer profitiert davon? Einen Hinweis bietet der Verfasser selbst, indem er erwähnt, dass er als Theologe immer auch Seelsorger war und ist (S.11f.) und also nah dran an den Erfahrungen der Menschen. Das Buch will also durch die Verbindung von dogmatischen Loci und (teils ungewöhnlichen) biblischen Texten die darin enthaltenen theologischen Deutungen für die heutige Erfahrungswelt plausibel machen und in diese übersetzen. Davon profitieren m.E. besonders die Leser, die z.B. in kirchlicher Arbeit stehen oder stehen werden, sich also mit Predigt, Katechese und Seelsorge beschäftigen, und für diese theologisch-lebensweltlichen ‚Übersetzungstätigkeiten‘ gerne neue Impulse gebrauchen können.

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