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Soziale Medien und Kritische Theorie

Eine Einführung

von Fuchs, Christian Fach: Medien- und Kommunikationswissenschaft; Soziologie;

Dieses Buch vermittelt Ihnen ein kritisches Verständnis der komplexen Zusammenhänge und Widersprüche, die den Kern der Beziehung der sozialen Medien zur Gesellschaft ausmachen.
Die Neuauflage untersucht Populismus, Rassismus und Nationalismus, stellt das Phänomen der Influencer vor, erklärt den Big Data-Kapitalismus und Imperialismus, untersucht die wachsende Bedeutung von Plattformen, fordert Sie heraus, sich ein wirklich soziales Medium vorzustellen und zu erreichen, das den Zielen einer gerechten und fairen Welt dient, und analysiert schließlich Fake News im Kontext von Facebook und Cambridge Analytica.
Dieses Buch ist ein wesentlicher Leitfaden für jeden, der kritisch verstehen will, wie wir zum digitalen Kapitalismus gekommen sind und was wir dagegen tun können.
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Details
ISBN 9783825255008
UTB-Titelnummer 5081
Auflagennr. 2. vollst. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2021
Erscheinungsdatum 15.02.2021
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 623 S., 21 Abb., 30 Tab.
Inhalt
Abbildungsverzeichnis 9
Tabellenverzeichnis 11
Vorwort zur dritten englischen und zweiten deutschen Ausgabe 13
Vorwort zur ersten deutschen Ausgabe 16
I. Grundlagen 21
Einleitung: Soziale Medien und Kritische Theorie 23
1.1 Überblick 23
1.2 Was ist kritisches Denken und warum ist es wichtig? 26
1.3 Was ist die Kritische Theorie? 32
1.4 Ansätze der Kritischen Theorie 43
Was sind soziale Medien? 53
2.1 Überblick 53
2.2 Web 2.0 und soziale Medien 55
2.3 Die Notwendigkeit der Gesellschaftstheorie zum Verständnis der sozialen Medien 57
2.4 Soziale Medien mit Durkheim, Weber, Marx und Tönnies erklären 67
2.5 Ein Modell der Kommunikation auf sozialen Medien 76
2.6 Die Veränderungen der Digitalen Kommunikation in der Coronavirus-Krise 78
2.7 Schlussfolgerungen 83
Der Big Data-Kapitalismus 87
3.1 Überblick 87
3.2 Big Data 88
3.3 Der Big Data-Kapitalismus 89
3.4 Die Probleme des Big Data-Kapitalismus 98
3.5 Alternativen zum Big Data-Kapitalismus 105
3.6 Der digitale Positivismus von Big Data: Die Erforschung sozialer Medien als Big Data Analytics und Computational Social Science 110
3.7 Schlussfolgerungen 116
II. Plattformen 121
Die Macht und politische Ökonomie sozialer Medien.. 123
4.1 Überblick 123
4.2 Die Grenzen der Partizipation auf sozialen Medien 124
4.3 Der Zyklus der Kapitalakkumulation 137
4.4 Kapitalakkumulation und soziale Medien 140
4.5 Die internationale Teilung der digitalen Arbeit 150
4.6 Digitale Arbeit auf Facebook, Sklavenarbeit und Hausarbeit: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 161
4.7 Schlussfolgerungen 174
Google: Eine gute oder böse Suchmaschine? 180
5.1 Überblick 180
5.2 Googles politische Ökonomie 182
5.3 Googologie: Google und Ideologie 191
5.4 Arbeit bei Google 195
5.5 Google: Gott und der Teufel in einem Unternehmen 202
5.6 Google und der Staat: Monopolmacht und Steuervermeidung 206
5.7 Schlussfolgerungen 216
Facebook und WhatsApp: Überwachung im Zeitalter der Falschnachrichten 221
6.1 Überblick 221
6.2 Die politische Ökonomie von Facebook 222
6.3 Die politische Ökonomie von WhatsApp 227
6.4 Facebook und die „Like“-Ideologie 231
6.5 Der Cambridge-Analytica-Skandal: Falschnachrichten auf Facebook 234
6.6 Überwachungskapitalismus? 263
6.7 Schlussfolgerungen 265
Influencer-Kapitalismus: Verdinglichtes Bewusstsein im Zeitalter von Instagram, YouTube und Snapchat 269
7.1 Übersicht 269
7.2 Die politische Ökonomie des Influencer-Kapitalismus 273
7.3 Die Ideologie des Influencer-Kapitalismus 286
7.4 Die Probleme des Influencer-Kapitalismus 301
7.5 Sozialistische Influencer 306
7.6 Schlussfolgerungen 309
Twitter und Demokratie: Eine neue Öffentlichkeit? 315
8.1 Überblick 315
8.2 Twitters Politische Ökonomie 317
8.3 Habermas’ Konzept der Öffentlichkeit 320
8.4 Politische Kommunikation auf Twitter 333
8.5 Unzivilisierte Kommunikation auf Twitter 344
8.6 @JürgenHabermas #Twitter #PublicSphere 349
8.7 Soziale Bewegungen und politische Parteien im digitalen Zeitalter 351
8.8 Schlussfolgerungen 356
Rechter Autoritarismus auf sozialen Medien 363
9.1 Übersicht 363
9.2 Rechter Autoritarismus 369
9.3 Autoritäre Führung auf sozialen Medien 378
9.4 Nationalismus auf sozialen Medien 383
9.5 Das Freund-/Feind-Schema auf sozialen Medien 386
9.6 Gewalt und militantes Patriarchat auf sozialen Medien 389
9.7 Schlussfolgerungen 393
Weibo: Macht und Ideologie im chinesischen Kapitalismus 399
10.1 Überblick 399
10.2 Weibos politische Ökonomie 404
10.3 Weibo und Ideologien sozialer Medien 408
10.4 Die politische Kontrolle des chinesischen Internets 413
10.5 Chinesische Gesellschaftskämpfe im Zeitalter von Weibo 420
10.6 Schlussfolgerungen 423
Die Sharing-Ökonomie von Airbnb, Uber und Upwork 427
11.1 Überblick 427
11.2 Uber and Upwork: Das Pay-per-Service-Sharing-Modell 429
11.3 Airbnb: Das Rente-auf-Rente-Modell der kapitalistischen Sharing-Ökonomie 444
11.4 Schlussfolgerungen 457
Der Plattform-Kapitalismus 459
12.1 Überblick 459
12.2 Plattformen, Plattform-Gesellschaft, Plattform-Kapitalismus 460
12.3 Plattform-Kooperativismus: Eine alternative Plattform- Gesellschaft jenseits des Plattform-Kapitalismus? 467
12.4 Schlussfolgerungen 480
Wikipedia: Eine neue demokratische Form kooperativer Arbeit und Produktion? 483
13.1 Überblick 483
13.2 Die sozialistische Idee 487
13.3 Kommunikation und Sozialismus 495
13.4 Wikipedias politische Ökonomie 497
13.5 Schlussfolgerungen 5 07
III. Zukunft 511
Kapitalistische Soziale Medien: Probleme und Alternativen 513
14.1 Die Realität der sozialen Medien: Zehn Probleme 513
14.2 Digitale Entfremdung 516
14.3 Alternative soziale Medien 519
14.4 Zusammenfassung 540
Eine Manifest für wirklich soziale Medien 543
15.1 Einleitung 543
15.2 Digitale Alternativen: Plattform-Kooperativen 544
15.3 Digitale Alternativen: Auf dem Weg zu einem öffentlichrechtlichen Internet 553
15.4 Zehn Prinzipien des Kommunikativen/Digitalen Sozialismus ... 561
15.5 Auf dem Weg zu wirklich sozialen Medien und einer neuen Gesellschaft 566
Literatur 571
Register 619
Abbildungsverzeichnis
Abb. 2.1 Die Dialektik von Strukturen und Handeln 62
Abb. 4.1 Der Prozess der Kapitalakkumulation 138
Abb. 4.2 Kapitalakkumulation auf kapitalistischen Social Media- Plattformen, die auf personalisierter Werbung beruht 144
Abb. 4.3 Die internationale Teilung der digitalen Arbeit 156
Abb. 5.1 Die Entwicklung der Profite von Google 183
Abb. 6.1 Die Entwicklung der Profite von Facebook 2007–2019 223
Abb. 6.2 Ein Beispiel ür „Geällt mir“ auf Facebook zu der Zeit, als es nur einen einzigen Emotionsbutton („Like“) gab 232
Abb. 6.3 Ein weiteres Beispiel ür Emotionen, die auf einem Posting von der Facebook-Seite der Gedenkstätte Auschwitz 233
Abb. 6.4 Ein Tweet von Donald Trump über „Falschnachrichten“ 249
Abb. 8.1 Zwei Logiken der Beziehung zwischen Medientechnologie und Gesellschaft 357
Abb. 9.1 Ein Modell des rechten Autoritarismus 370
Abb. 9.2 Tweet von Donald Trump über Führung mit einem Link zu einem Facebook-Video 379
Abb. 9.3 Nationalistischer Tweet von Trump 383
Abb. 9.4 Nationalistisches Facebook-Posting von Trump 384
Abb. 9.5 Trumps Attacke auf die liberalen Medien 387
Abb. 9.6 Bernie Sanders erklärt den ideologischen Zweck von Trumps Verwendung des Freund-/Feind-Schemas 388
Abb. 9.7 Trumps Argumente ür den Bau einer Mauer an der Grenze zwischen Mexiko und den USA 389
Abb. 9.8 Trump reimt über die Mauer, die er bauen will 389
Abb. 10.1 Die Entwicklung von Sina Corps Profit 404
Abb. 11.1 Die bereinigte Lohnquote zu laufenden Preisen in den USA und den EU-15-Ländern, 1960-2020. 442
Abb. 15.1 Ein Modell des Club 2.0 557
Pressestimmen

Aus: lehrerbibliothek – Dieter Bach – 15.03.2021
[…] Der kritische Zugang zu den Neuen Medien und den Prozess der Kommunikation durch Soziale Medien in modernen Gesellschaften ist in dieser umfassenden Form einzigartig. Sozialwissenschaftliche, philosophische und technologische Aspekte werden gleichermaßen thematisiert. Nicht nur ökonomische Aspekte sondern vor allem auch politische Themen wie partizipative Kultur, Ideologiekritik, Demokratietheorien, Populismus, Rassismus und Nationalismus, Big Data-Kapitalismus und Imperialismus stehen im Vordergrund.

Autoreninfo

Fuchs, Christian

Christian Fuchs lehrt aktuell in England und ist Autor von mehr als 400 Publikationen. Zu seinen Arbeitsund Forschungsgebieten gehören die kritische Gesellschaftstheorie und die Analyse der Rollen des Internets, digitaler und sozialer Medien in der Gesellschaft (digitale Soziologie).

Kurz, Felix

Felix Kurz übersetzt vor allem sozial- und geisteswissenschaftliche Literatur aus dem Englischen und Französischen, zuletzt Geoffroy de Lagasnerie, Denken in einer schlechten Welt (Matthes & Seitz Berlin 2018), Udi Greenberg, Weimarer Erfahrungen und Esra Özyürek, Deutsche Muslime - muslimische Deutsche.

Weitere Titel von Fuchs, Christian

Leserbewertungen

Bewertungen

Eine kritische Theorie? - keine Kritische Theorie!

Bewertung

Kundenmeinung von D. Horstmann

Das Werk zeichnet sich durch umfangreiche, aktuelle Literaturrecherche aus, was zu einem profunden Fachwissen des Autors über soziale Medien geführt hat und die Darstellung sehr komplett erscheinen lässt. Folgende Sachverhalte sind kritikabel:
1.) Fuchs bezieht sich bereits im Titel explizit auf die (großgeschrieben) Kritische Theorie der Frankfurter Schule. In Kap. 1.3 versucht er die Frage, was Kritische Theorie sei, zu beantworten, schreibt aber von (kleingeschrieben) kritischer Theorie. Der Unterschied mag kleinlich erscheinen, ist aber vom Bedeutungsgehalt ein immenser Unterschied: kritische Theorien mag es viele geben, Fuchs springt im Buch vielfach zwischen beiden Theorien hin und her, so dass Bezug und Abgrenzung kaum transparent sind.
Weiterer Kritikpunkt: Fuchs bezieht sich in seiner Gesellschaftskritik ausschließlich auf marxistische Erklärungsansätze und wird mit dieser "einseitigen" Verwendung der von Adorno/Horkheimer entwickelten Gesellschaftskritik nicht gerecht, da Fuchs die Psychoanalyse in toto als Deutungsansatz unterschlägt. Dies ist weit mehr als ein Kardinalfehler. Es ist unumgänglich, die Freudsche Theorie als Erklärungsansatz heranzuziehen. Insbesondere bei der Erörterung von Autoritarismus, Nationalismus etc. sind psychoanalytisch orientierte Deutungsansätze der Frankfurter Schule und auch neueren Kritischen Theoretikern unumgänglich. Diesen Impetus der Kritischen Gesellschaftstheorie hat er verpasst.
2.) Zur Lesart: Vielfach liest es sich wie ein politisches Pamphlet und weniger wie eine kritisch-wissenschaftliche Theorie. Beispiele: S. 306: Reich zu sein steht im Gegensatz dazu, Sozialist zu sein. S. 307: Der Sozialismus muss rot-grün sein ... S. 311: In einer klassenlosen Gesellschaft ist jeder Mensch eine Berühmtheit. Krönender Tiefpunkt S. 420: Der Sozialismus ist eine Gesellschaft der Liebe. Derartige Sätze in einem Werk mit wissenschaftlich-kritischem Anspruch können selbst bei Lesern, die Fuchs' politische Linie teilen, nur Kopfschütteln hervorrufen. Damit mutiert das Buch zu einem politischen Parteiprogramm.
Aufgrund der dargestellten Kritikpunkte muss dieses Werk trotz seiner umfangreichen Recherche, seiner Liebe zum Sozialismus und der Mühe, die Fuchs investiert hat, eine Abwertung erfahren.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von Friederike

Die Publikation geht auf aktuelle Strömungen in den Sozialen Medien und deren kritische Betrachtung ein. Es besitzt z.B. für eine Auseinandersetzung mit aktuellen Mediensystemen interessante Zugangsmöglichkeiten. Für ein medienwissenschaftliches Seminar im Fachbereich Journalismus waren auch die den jeweiligen Kapiteln zugeordneten Übungen (in etwas angepasster Form) gut zu verwenden.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Schröer

Das Buch bietet eine theoretische Einordnung des Themas "Soziale Medien" in verschiedenen Theorieoptionen der soziologischen Theorie. Dabei wird dann der Fokus auf die so genannte Kritische Theorie gelegt und in einer stringenten Anwendung auf aktuelle Beispiele (z.B. FB, Twitter, Google) übertragen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Schröer

Das Buch bietet eine theoretische Einordnung des Themas "Soziale Medien" in verschiedenen Theorieoptionen der soziologischen Theorie.
Dabei wird dann der Fokus auf die so genannte Kritische Theorie gelegt und in einer stringenten Anwendung auf aktuelle Beispiele (z.B. FB, twitter, Google) übertragen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von R. Kerstgens

Das Buch ist gut angelegt - allerdings ist der Untertitel "Eine Einführung" wenig passend, da Fuchs versucht, das Thema nicht nur möglichst umfassend, sondern auch noch genügend detalliert zu behandeln. Ein über 40 Seiten starkes Literaturverzeichnis mag Indiz genug sein. Die Anlage des Buches ist überzeugend: Zu Beginn der meisten Kapitel stellt der Autor sog. Kernfragen, denen Schlüsselbegriffe und ein kurzer inhatlicher Überblick folgt; abgeschlossen werden die Abschnitte mit (zu) ausführlichen Literaturhinweisen und sinnvollen Übungen (Musterlösungen oder Hinweise finden sich leider nicht). Die an einigen Stellen etwas holprige Übersetzung ("Widersprüche werden ausgetragen") aus dem englischen Original (das sich in einigen wenigen Abbildung noch findet) ist nicht so sehr problematisch als z.B. die für deutsche Leserinnen und Leser (auch im Zeitalter des Brexit) viel zu detallierte Thematsieurung von J. Corbyn.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Nieland

Das Buch schließt eine Lücke. Der kritische Zugang zu den neuen Medien ist in dieser umfassenden Form einzigartig. Ein sehr wichtiges Buch.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Fleischhack

Das Buch bietet einen umfassenden und doch kurz gehaltenen Überblick über unterschiedliche Herangehensweisen an Social Media. Mit fundierten Quellen arbeitend leitet Fuchs klar und leicht verständlich in die komplexen Zusammenhänge zwischen Medien, Hard-/Software, Plattformen, Nutzerverhalten und Diskursen dazu ein.

Bewertung zu “Soziale Medien und Kritische Theorie”

Bewertung

Kundenmeinung von F. Arning

“Soziale Medien und Kritische Theorie” ist die deutsche Übersetzung Christian Fuchs’ „Social Media: A Critical Introduction“, das bereits 2017 in einer zweiten Auflage erschienen ist. Das Buch greift als Einführung dabei eine Vielzahl relevanter Begriffe (von Kommunikationsmacht bis Politische Ökonomie) und Fallbeispielen (von Facebook bis Wikipedia und Airbnb/Uber) zu “Sozialen Medien” auf und bietet dabei einen Einblick in die Breite des Themenfeldes bzw. den gewählten kritischen Forschungszugang dazu.

Zu Beginn eines jeden Kapitels werden zwischen drei und vier Kernfragen aufgeworfen und zusätzlich die dafür relevanten Schlüsselbegriffe genannt. Dieser – an bewährter Lehrbuchform orientierte – Aufbau wird ergänzt durch hilfreiche Übungsfragen und weitergehenden Literaturhinweisen, die am Ende der einzelnen Kapitel eingebunden sind. Dieses Gerüst ermöglicht auf den über 500 Seiten sichere Orientierung, die wenigen Schaubilder und tabellarische Zusammenstellungen erleichtern darüber hinaus das Verständnis auch komplexer Gegenstände wie bspw. des “Prozesses der Kommunikation durch soziale Medien in moderner Gesellschaft.”

Hilfreich sind daneben auch die bewussten und stets fundierten Einordnungen Fuchs’. Er stellt dabei nicht einfach nur eine Auswahl (gegensätzlicher) Standpunkte dar, sondern greift begründet wertend ein. Er zeigt dabei Schwächen oder ‚blinde Flecken‘ auf, wertet („Jenkins unterstellt fälschlicherweise, dass […] (S. 115)) und bringt gleichzeitig auch die eigenen persönlichen Perspektiven ein: „[…] ich halte es nicht [per se] für politisch, solche Sendungen zu sehen und solche Bands zu hören.“ (Seite 116)

Umfangreiches und aktuelles Buch über soziale Medien

Bewertung

Kundenmeinung von Domenica Di Gangi

Das vorliegende Einführungsbuch von Christian Fuchs bietet einen umfangreichen, gut erklärten und aktuellen Einblick in soziale Medien, der im Fokus einer kritischen Analyse steht.

Hierbei kommen sozialwissenschaftliche, philosophische und technologische Aspekte zum Tragen, die bereits im Einleitungskapitel anhand kritischer Leitfragen erörtert. Die Erklärung zentraler Schlüsselbegriffe, weiterführende Literaturhinweise und Übungen runden Christian Fuchs‘ Werk ab.

Inhaltlich geht es nicht nur um die üblichen Verdächtigen wie Facebook, Twitter und Google, sondern auch um neuere Dienste wie die Sharingplattformen Airbnb und Uber. Durchleuchtet werden hier nicht allein ökonomische Aspekte; politische Themen wie partizipative Kultur, Ideologiekritik und Demokratietheorien stehen ebenfalls im Vordergrund.

Dieses Buch stellt eine sehr gute kritische Einführung in den Themenbereich der sozialen Medien dar; insbesondere das Literaturverzeichnis ist als Einstieg in weiterführende Literatur sehr zu empfehlen.

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